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Höhere Militärausgaben Nato bekommt mehr Geld

  • Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte, dass die Nato-Verbündeten bis Ende 2020 zusätzliche 100 Milliarden Dollar für die Verteidigung ausgeben werden.
  • Die regelmässigen Beschwerden von US-Präsident Donald Trump über zu niedrige Verteidigungsausgaben der Nato-Verbündeten zeigten damit Wirkung.
Legende: Video Aus dem Archiv: Streit eskaliert am Nato-Gipfel im Juli 2018 abspielen. Laufzeit 01:44 Minuten.
Aus Tagesschau vom 11.07.2018.

Die Forderungen Trumps hätten das Verteidigungsbündnis nicht geschwächt, sagte Stoltenberg in der US-Sendung «Fox News Sunday». «Also sehen wir einiges reales Geld und einige reale Ergebnisse», sagte Stoltenberg weiter und fügte hinzu: «Die klare Botschaft von US-Präsident Trump hat Auswirkungen.»

Trump reagierte umgehend auf die Äusserungen des Nato-Generalsekretärs. Stoltenberg habe «gerade erklärt, dass die Nato meinetwegen in der Lage war, deutlich mehr Geld von ihren Mitgliedern einzusammeln als je zuvor», erklärte er auf Twitter.

Trump hatte die Nato vor seinem Amtsantritt 2017 als obsolet bezeichnet und als US-Präsident mehrfach Zweifel an der Beistandsgarantie im Fall eines Angriffs genährt. Zudem fordert er deutlich höhere Verteidigungsausgaben, vor allem von Deutschland.

Ziel noch nicht erreicht

Die Nato-Staaten hatten 2014 vereinbart, die Verteidigungsausgaben binnen eines Jahrzehnts «Richtung zwei Prozent» ihres jeweiligen Bruttoinlandsproduktes (BIP) zu erhöhen. Rund die Hälfte der 29 Mitgliedstaaten sind von dem Ziel jedoch noch deutlich entfernt.

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25 Kommentare

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  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    Für mich absolut verständlich, dass Trump da interveniert hat. Er ist Unternehmer und hat sofort erkannt, dass die weltweite Verteigung der Rechtsstaaten unmöglich nur auf Kosten der USA fortgesetzt werden kann. Und da spielt die dissuasive Wirkung eine wichtige Rolle. Diktatoren greifen nur schwache Staaten an, sind keine Helden. Beispiele: Hitler die Polen, Hussein Kuweit, Saudis den Jemen, Putin die Ukraine usw. Im Verteigigungsbereich sind 100 Mia. kein Riesenbetrag, wirken aber dissuasive.
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  • Kommentar von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
    Die Mehrausgaben kommen der NATO nur indirekt zu. Es gibt ein 1.6-Mia-Budget der NATO, das die direkten Kosten deckt. Kriegseinsätze, Militärbasen, etc müssen die Staaten für ihre Truppen aus dem jeweiligen Haushalt direkt bezahlen. Von diesen Mehrausgaben hat die US-Regierung direkt gar nichts. Einzig etwas Mehreinnahmen aus den (gesenkten) Steuern, wenn die US-Rüstungsindustrie davon profitieren wird. Im Endeffekt ist alles nur US-Wahlpropaganda und Einmischung in die Souveränität der Staaten.
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  • Kommentar von Alex Bauert  (A. Bauert)
    So organisert sich Trump Milliarden für den nächsten Wahlkampf. Die Rüstungsindustrie wird sich dankbar zeigen.
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