- Sieben Männer sitzen seit Tagen in einer überfluteten Höhle im Norden von Laos fest.
- Internationale Experten kämpfen gegen Regen und enge Zugänge.
- Es ist unklar, ob die Vermissten noch am Leben sind.
Insgesamt waren nach Behördenangaben zehn Männer bereits am 19. Mai in eine Höhle in der Provinz Xaisomboun vorgedrungen, um dort nach Gold zu graben. Die Region ist von schroffen Bergen und dichtem Dschungel geprägt und liegt etwa 130 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Vientiane.
Während drei Arbeiter entkommen konnten, wurden laut örtlichen Medien sieben weitere eingeschlossen, nachdem heftige Regenfälle die Ein- und Ausgänge der Höhle geflutet hatten.
Die Regierung in Laos bat Thailand um Hilfe – auch wegen der Erfahrung thailändischer Einsatzkräfte bei der Rettung einer Jugendfussballmannschaft aus der Tham-Luang-Höhle 2018.
Nach Angaben der Retter gestaltet sich der Einsatz aber schwierig. Der Zugang zur Höhle führe durch einen nur rund 60 Zentimeter breiten Tunnel, durch den Einsatzkräfte etwa 100 Meter kriechen müssten, um den eigentlichen Schacht zu erreichen, zitierte der thailändische Sender Channel 7 beteiligte Einsatzkräfte.