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Hunderte Infektionen West-Nil-Fieber: Über 40 Tote in Griechenland

  • In Griechenland steigt die Zahl der am West-Nil-Fieber erkrankten und gestorbenen Menschen weiter.
  • Nach neusten Angaben starben in diesem Jahr bereits 43 Menschen an den Folgen der Virus-Erkrankung.

Insgesamt seien 312 Infektionen erfasst worden, die meisten auf der Halbinsel Peloponnes und in den ländlichen Regionen rund um Athen sowie im Gebiet um die Hafenstadt Thessaloniki. Dies teilte die zuständige Behörde des Gesundheitsministeriums (Keelpno) mit. Zwölf Menschen werden derzeit noch in Spitälern behandelt, sechs davon auf Intensivstationen.

Die tatsächliche Zahl der Infizierten dürfte weitaus höher liegen: Die meisten Erkrankten weisen keine oder harmlose Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen auf.

Fälle in zahlreichen Ländern

Das Virus wird hauptsächlich von Mücken übertragen. Es breitete sich in diesem Jahr ungewöhnlich stark in Europa aus. Besonders viele Fälle gab es in Italien, Griechenland, Rumänien und Ungarn. Es trat aber auch in Frankreich, Österreich und Tschechien auf.

In Deutschland infizierte sich kürzlich ein Tierarzt mit dem West-Nil-Virus, sehr wahrscheinlich bei der Obduktion eines Vogels, der an dem Virus verendet war.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Namor Brisk (Namor)
    Wir können es einsehen oder nicht. Irgendwann wird sich Mutter-Erde der Menschheit entledigen. Das ging bisher praktisch allen Lebebsformen seit Erdentstehung so. Wir „prägen“ nur einen ganz kleinen, unbedeutenden Abschnitt der Erdgeschichte.
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    1. Antwort von Charles Halbeisen (ch)
      Mit hatte einmal ein Arzt gesagt, die Viren und Bakterien seien die wahren Herrscher der Erde, und der Mensch wurde von ihnen geschaffen, damit sie sich vermehren können.
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    2. Antwort von Benjamin Perez (Adelante)
      Die Erde als Mutter gibt es nicht, es ist Gott der Schöpfer. So schnell werden die Menschen nicht verschwinden, wenn dann, wird auch die Erde verschwinden. Wer es fassen kann der fasse es.
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  • Kommentar von Diana Kläntschi (WasWäreWenn)
    Ich finde es zu bequem zu sagen es geschieht eifach. Dabei spielt Ursache und Wirkung doch eine zentrale Rolle. Dessen sind wir uns Menschen eigentlich am besten bewusst. Nur sehen viele wenn es um die Ursache geht einfach weg. Unnötige Nato-Manöver, Verschmutzung und Roden von Lebensräume, Hungersnot...niemand wehrt sich es geschieht einfach...
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    1. Antwort von Markus Baumann (pierrotlunaire)
      Verstehen Sie mich nicht falsch: Das Leben geschieht einfach. Natürlich gibt es für den Menschen eine bestimmte Bandbreite von Einflussmöglichkeiten, z.B. Züchtung neuer Lebensformen. Natürlich vollführen wir mit unseren Handlungen ein Riesentheater mit teilweise verheerenden Folgen. Aber der Natur an sich, dem Lebensprinzip in allem, was wächst und stirbt, ist das alles herzlich egal. Darum sagte ich unten: Die Natur wehrt sich nicht, sie geschieht. So sehr wir auch zappeln und hampeln mögen.
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  • Kommentar von Willi Meier (wm)
    Es ist immer kurios, dass der Mensch der Natur gegenüber gestellt wird. Wir sind doch genau so ein Teil der Natur wie jedes andere Tier, oder?
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    1. Antwort von Markus Baumann (pierrotlunaire)
      Das kommt vielleicht daher, weil der Mensch als einziges Tier die Fähigkeit hat, sehr komplexe Naturzusammenhänge zu erforschen, zu verstehen und diese für sich nutzbar zu machen (z.B. Atomkraft). Darum glauben ein paar Exemplare, sie seien der Natur „entkommen“. Das ist aber, wenn man die grossen Zeiträume der Erdgeschichte und der Geschichte des Alls betrachtet, eine lächerliche Vorstellung. Wir dürfen noch eine Weile „so tun, als ob“, bis das Licht ausgeht.
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