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Legende: Video Hurrikan «Dorian» fegt über die Virgin Islands abspielen. Laufzeit 00:40 Minuten.
Aus News-Clip vom 29.08.2019.
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Hurrikan «Dorian» Florida ruft den Notstand aus

  • Der US-Bundesstaat Florida hat wegen des nahenden Wirbelsturms «Dorian» den Notstand ausgerufen.
  • «Es wird ein sehr grosser Hurrikan, vielleicht einer der grössten!», mahnte der US-Präsident Donald Trump.
  • Das US-Hurrikanzentrum (NHC) hatte «Dorian» als Hurrikan der niedrigsten Stufe eins eingestuft. Derzeit gewinnt der Sturm über den warmen Gewässern der Karibik aber an Stärke.

Die Bewohner der Ostküste Floridas sollten den Verlauf des Hurrikans genau verfolgen. «Jeder Einwohner von Florida sollte für mindestens sieben Tage Vorräte haben, darunter Essen, Wasser und Medizin sowie einen Plan für den Katastrophenfall», erklärte Gouverneur Ron DeSantis.

Darüber hinaus erklärte Trump auch für die in der Karibik liegenden amerikanischen Jungferninsel den Notstand, um auch für das US-Aussengebiet mehr Hilfe leichter zugängig zu machen.

US-Meteorologen gehen davon aus, dass «Dorian» am Wochenende als «gewaltiger Hurrikan» der Stärke drei Florida erreichen könnte. Ein solcher Sturm wird meist von heftigen Regenfällen und gefährlichen Windböen von bis zu 200 Kilometern pro Stunde begleitet.

Ein genauer Pfad des Hurrikans lässt sich aber nicht vorhersagen. Das Hurrikan-Zentrum warnte, der Sturm könnte neben Florida auch die Bundesstaaten Georgia und South Carolina treffen.

Puerto Rico verschont

«Dorian» hat Puerto Rico weitgehend verschont. Der Sturm traf nicht direkt auf das karibische US-Aussengebiet, sondern zog weiter östlich nahe an den Jungferninseln vorbei. Trump schrieb auf Twitter, Puerto Rico sei in gutem Zustand.

Die Karibikinsel war am Mittwoch heftigen Regenfälle und starken Winden ausgesetzt. Ein 80-Jähriger starb, als eine Windböe die Leiter umriss, mit der der Mann für Reparaturen auf das Dach seines Hauses klettern wollte.

Puerto Rico war 2017 von Hurrikan «Maria» verwüstet worden. Dabei kamen Schätzungen zufolge 3000 Menschen ums Leben. Monatelang litten die Puertoricaner zudem unter Stromausfällen und unterbrochener Trinkwasserversorgung. Die Angst vor einer neuen Unwetter-Katastrophe war dort deshalb gross.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von James Klausner  (Harder11)
    Vielleicht reicht es ja für ein spontanes Gipfeltreffen zwischen Mr Dorian und Präsident Trump in Mar-a-Lago...
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  • Kommentar von Junior Cruz  (Junior Cruz)
    Der Kategorie 1, noch kein Grund nervös zu werden. Ich habe mal einen erlebt mit Windgeschwindigkeiten von 240km/h, da würde ich mir Sorgen machen. Ausserdem sind die Menschen, die in der Hurricane-Route leben, daran gewöhnt, dass solche Stürme faktisch jedes Jahr entstehen können! Vorbereitungen um Leben zu schützen laufen auf Hochtouren.
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    1. Antwort von Bruno Polli  (Pittbull)
      @Cruz. Ich nehme an Se waren nicht im Zentrum dieses Sturmes von 240km/h. Wenn ein solcher Sturm mit dieser Geschwindigkeit über ein Gebiet fegt, steht nicht mehr viel. Kommt dazu dass unglaubliche Wassermassen runterkommen (Jahremenge von Zürich z.b) innerhalb von 48 Stunden. Ich wohne in der Dom. Republik. In der Karibik gibt es jedes Jahr solche Stürme. Hurrikan Dorian soll mind.als Kat. 3 Hurrikan auf Florida treffen.
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