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IKRK in Bedrängnis Taliban ziehen Schutz-Garantie für Rotes Kreuz zurück

Afghanisches IKRK-Personal und Einrichtungen sind nicht mehr sicher. Islamisten reagieren damit auf einen Hungerstreik.

Ein afghanischer Mann steht neben dem Schild des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes in Kabul.
Legende: Das IKRK wehrt sich gegen die Anschuldigungen der Taliban in Afghanistan. Reuters

Die radikalislamischen Taliban wollen dem Internationalen Roten Kreuz in Afghanistan keinenSchutz mehr gewähren. Als Begründung führen die Dschihadisten an, dass das Rote Kreuz Häftlinge im Hungerstreik im Pul-e Charkhi-Gefängnis in Kabul nicht angemessen medizinisch versorgt habe.

Daher zögen die Taliban ihre Zusage zurück, Personal und Einrichtungen des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) zu schützen. Dies gelte, bis das Rote Kreuz zusage, sein Verhalten zu ändern.

IKRK will das Gespräch suchen

Eine IKRK-Sprecherin erklärte in Genf, erst am Montag hätten Rotkreuz-Mitarbeiter das Gefängnis besucht und Hungerstreikenden Infusionen angelegt. Als neutrale Organisation ergreife das IKRK weder Partei bei einem Hungerstreik noch frage es nach den Gründen oder versuche, die Hungernden von ihrer Aktion abzubringen.

Das Rote Kreuz werde mit den Taliban Kontakt aufnehmen und nicht öffentlich zu der Ankündigung Stellung nehmen.

Nachdem bei Angriffen zahlreiche Mitarbeiter getötet worden waren, hatte das Rote Kreuz im vergangenen Jahr angekündigt, sein Engagement in Afghanistan zurückzufahren.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Meier (Der.Verdacht)
    Lieber Hanspeter Müller. Das ist keine Kritik. Glauben Sie mir. Wir hüpfen hier alle vor Freude in die Luft weil Sie uns ständig als Massenmörder hinstellen dürfen, müssen, können. Nur glauben Sie denn nicht, dass wir es endlich einmal verstanden haben? Das wir alle welche nicht Juso und Junge Grüne like denken, Massenmörder sind? Oder wie viele Jahre wollen, dürfen, müssen Sie uns noch damit beglücken? PS. Und nein ich Frage mich nicht, warum dieser Kommenar zensiert wird: Macht der Gewohnheit.
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  • Kommentar von Thomas Meier (Der.Verdacht)
    hmh. Taliban? Das sind doch die welche -wenn sie in die Enge getrieben werden nach Europa flüchten und man sie aufnehmen und helfen soll. Nur um dann weitere Verbrechen zu begehen. hmh.
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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Darauf sollte das EDA reagieren und seine Leute sofort zurückholen. Wer bleibt, auf eigene Verantwortung. D.h., keine Suchtruppe bei Verschleppungen, keine Verhandlung und bei Todesfall Rückführung auf Kosten der Hinterbliebenen.
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    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Frau Fitzi, das ist jetzt schon so, dass man da auf eigenes Risiko hin fährt. Reisehinweise des EDA: "Von Reisen nach Afghanistan und von Aufenthalten jeder Art wird abgeraten.Schweizer Bürger, die im Land bleiben oder entgegen der Empfehlung des EDA nach Afghanistan reisen, müssen sich bewusst sein, dass die Schweiz praktisch keine Möglichkeiten zur Erbringung von Dienstleistungen oder Hilfeleistungen in Notfällen hat." Die nächste Botschaft ist in Islamabad.
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    2. Antwort von Thomas Meier (Der.Verdacht)
      ja das ist wirklich stimmig Frau Manuela Fitzi. Es stimmt. Aus diesem Gesichtspunkt ist es natürlich eine wichtige Sache es auch so zu sehen. Einfach nur voll korrekt Ihre Ausführungen.
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