Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Im Schnellverfahren Vier Monate Gefängnis für die Ohrfeigen-Attacke auf Macron

  • Nach der Ohrfeige für Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist der Angreifer zu 18 Monaten Haftstrafe verurteilt worden.
  • Davon wurden 14 Monate zur Bewährung ausgesetzt, wie der TV-Sender BFM TV aus dem Gerichtssaal in Valence berichtete.
Video
Aus dem Archiv: Die Urheber der Ohrfeige an Macron
Aus Tagesschau vom 09.06.2021.
abspielen

Dem 28-Jährigen sei zudem verboten worden, öffentliche Ämter zu bekleiden. Auch der Besitz von Waffen wurde ihm für mehrere Jahre untersagt. Es wurde Haftbefehl erlassen. Die Staatsanwaltschaft hatte 18 Monate Gefängnis gefordert.

Landesweites Entsetzen

Damien T. hatte den 43 Jahre alten Präsidenten am Dienstag bei einem Besuch in Tain-l'Hermitage geohrfeigt, wie Videos zeigen. Der Vorfall hatte landesweit für Entsetzen gesorgt. Der 28-Jährige bestritt die Tat vor Gericht nicht. Er sagte laut dem TV-Sender, Macron stehe für den Niedergang Frankreichs. Vorher habe er auch überlegt, ein Ei oder eine Torte zu werfen.

Macrons «Tour de France»

Box aufklappenBox zuklappen

Rund ein Jahr vor den Wahlen ist die politische Stimmung im Land aufgeheizt. Ende Juni finden ausserdem die Regionalwahlen statt. Mit einer Art «Tour de France» will der 43-jährige Präsident diesen Sommer durchs Land reisen, um Kontakt zu den Menschen zu knüpfen. Dazu zählte auch der Besuch in Tain-l'Hermitage.

Macron äusserte sich am Donnerstag in einem TV-Interview zu dem Vorfall. Er betonte erneut, dass es sich um eine «isolierte Tat» gehandelt habe, die nichts Tieferes aussage. Wirklich schlimm hingegen sei zum Beispiel die Gewalt gegen Frauen im Land. Gleichzeitig erklärte er, dass es «Momente sehr hoher Spannungen in unserem Land» gegeben habe – etwa während der «Gelbwesten»-Proteste. Er stellte auch einen Zusammenhang mit dem Hass in sozialen Netzwerken her. Dieser werde normalisiert, man gewöhne sich daran.

SRF 4 News aktuell vom 10.6.2021, 10.05 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

23 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Kurt Lyner  (Kurt)
    vorbildlich: -die sofortige Bestrafung, - das Strafmass, für schweizerische Verhältnisse unvorstellbar (zu hoch!?). Bedenkt jedoch: in Frankreich werde/sind Politiker, die Polizisten,die herscharen von Beamte (Staatsangestellte), die Gewerkschafter/innen heilig Kühe und demzufolge unantastbar.
  • Kommentar von Beat Vogel  (birdee111)
    Der hatte eigentlich ganz recht ! Für diese Politik eine adäquate Handlung. Für den ehemalige Bubibanker !
  • Kommentar von Peter Meier  (~~õ~~)
    Oje, wenn in Zukunft mit gleichen Ellen gemessen wird, sind die Gefängnisse bald überfüllt. Bei den vielen Krawallen und tätlichen Angriffen auf Bürger und Polizei. Oder sind wieder manche Opfer Gleicher vor dem Gericht als Andere.