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In Atlanta abgefangen Weiteres verdächtiges Päckchen für CNN

  • In den USA ist erneut ein an den Sender CNN adressiertes Paket entdeckt worden, bei dem es sich um eine Briefbombe handeln könnte.
  • Das Paket sei in Atlanta abgefangen worden, teilte der Sender mit.
  • Am selben Tag sollte ein im Zusammenhang mit der Serie von Briefbomben inhaftierter Mann erstmals vor einem Bundesgericht in Miami erscheinen. Er war am Freitag in der Nähe von Miami im Bundesstaat Florida festgenommen worden.

CNN-Chef Jeff Zucker teilte mit, das Päckchen sei in einer Poststelle entdeckt worden. Es bestehe keine unmittelbare Gefahr. Seit Mittwoch werde jede Postsendung für den Sender ausserhalb dessen Gebäude überprüft. Das FBI bestätigte den Fund auf Twitter.

Das Time-Warner-Center in New York, in dem das New Yorker CNN-Büro untergebracht ist, war am Mittwoch geräumt worden, nachdem dort ein verdächtiges Päckchen aufgetaucht war.

Bislang wurde niemand durch die Rohrbomben verletzt. Am Freitag hatte die Bundespolizei FBI erklärt, es sei nach wie vor möglich, dass weitere Briefbomben geschickt würden. Wenige Tage vor der Kongresswahl am 6. November werfen Kritiker Trump vor, Hass zu schüren.

Schon 15 verdächtige Pakete

Bislang wurden inklusive des neuen Päckchens 15 verdächtige Postsendungen entdeckt. Ein Mann war wegen des Verdachts festgenommen worden, die Briefbomben an CNN sowie Kritiker des republikanischen Präsidenten Donald Trump geschickt zu haben. Unter den Adressaten waren der frühere demokratische Präsident Barack Obama und der Schauspieler Robert De Niro.

Der 56-jährige Verdächtige ist als Republikaner registriert und hatte in den sozialen Medien gegen Demokraten, Muslime und Liberale gewettert.

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