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International Toter Polit-Aktivist bewegt Kosovaren in der Schweiz

Die Beerdigung von Astrit Dehari (25) in Pristina wurde zu einer Protestkundgebung gegen die Regierung. Der Oppositionelle war am Samstag unter ungeklärten Umständen in Haft gestorben. Sein Vater fordert eine Autopsie durch einen Schweizer Arzt.

Bereits gestern protestierten Aktivisten von Vetëvendosje Schweiz vor dem kosovarischen Konsulat: «Die Aussagen von Staatsanwaltschaft, Polizei und Gefängnisverwaltung zum Tod von Astrit Dehari sind äusserst widersprüchlich.» Familie Dehari lebte bis zum Ende des Kosovo-Kriegs 1999 in der Schweiz.

Die kosovarische Polizei hat Dehari im August verhaftet. Er sass seither unter Terrorverdacht in Untersuchungshaft, weil er einen explosiven Gegenstand auf das Parlamentsgebäude in Prishtina geworfen habe. Die Staatsanwaltschaft hat heute bestätigt, Dehari sei an Sauerstoffmangel gestorben.

Tränengas im Parlament

Der Tod des Polit-Aktivisten könnte den Konflikt zwischen Regierung und Opposition weiter befeuern. Vetëvendosje hat in der Vergangenheit mit Tränengasattacken im Parlament gegen die Politik von Präsident Thaçi protestiert. Er sei korrupt und arbeite gegen die Interessen der Bevölkerung.

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