Vertreter der UNO seien bereits bei den 21 vor allem von den Philippinen stammenden Männern, sagte ein Sprecher. Die Soldaten waren am Mittwoch in der syrischen Provinz Daraa unweit der Golanhöhen verschleppt worden.
UNO warnt vor Vergeltung
Die Vereinbarung zur Freilassung sei «mit allen Parteien» getroffen worden - das würde auch die syrischen Regierungstruppen einschliessen. Die Männer würden jetzt noch eine Nacht dort ausharren. Die 21 Soldaten gehören der Undof-Mission an, die eine Waffenruhe auf den Golanhöhen überwacht.
Ein Sprecher der für die Entführung verantwortlichen Märtyrer-von-Jarmuk-Brigade hatte am Freitag gesagt, die Rebellen stellten keine Bedingungen für die Freilassung der Soldaten. Diese könnten bald das Gebiet verlassen, da der Beschuss durch die Regierungstruppen aufgehört habe. Angehörige der Brigade hatten zuerst behauptet, die UNO-Soldaten hätten Truppen von Präsident Baschar al-Assad Hilfestellung geleistet. Für die Entführung waren sie von etlichen syrischen Revolutionären scharf kritisiert worden.
Die UNO warnte Syrien vor Strafmassnahmen, sobald das Geiseldrama gelöst sei. «Wir erwarten, dass es keinerlei Vergeltungsmassnahmen gegen das Dorf geben wird.»