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Kampf um Mossul IS soll menschliche Schutzschilde eingesetzt haben

Ein Mann mit Gewehr in Ruinen.
Legende: Ein irakischer Polizist in der zerstörten Altstadt von Mossul. Reuters
  • Die Terrormiliz Islamischer Staat hat der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zufolge gezielt Zivilisten aus dem Umland nach Mossul gebracht, um sie als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen.
  • Ausserdem habe der IS unzählige Menschen getötet, die zu fliehen versucht hätten.
  • Auch den irakischen Streitkräften und der US-geführten Anti-IS-Koalition wirft Amnesty Verbrechen vor: Sie sollen in bevölkerungsreichen Gegenden unpräzise Waffen eingesetzt und Tausende Zivilisten getötet haben.
  • Für die Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung Mossuls dürfe es keine Straflosigkeit geben, sagte eine Vertreterin von Amnesty.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Eigentlich wissen wir das schon lange. Im Irak (Beteiligung USA Obama) haben die IS Menschen als Schutzschilde gebraucht und im Iran (Beteiligung Russland) haben die IS dies natürlich nicht getan, da waren es die Russen, die die Zivilisten abgeschossen hatten.
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Was nach dem "Islamischen Staat" kommt wird sich bald zeigen. Unter Umständen die nächste Terrororganisation, vielleicht noch grausamer, auch wenn man sich mehr Grausamkeit als die des Daesh (IS) kaum vorstellen kann. Vielleicht aber auch eine altbekannte Terrorgruppe die wiedererstarkt, Al Kaida. Die Saat des religiösen Wahns ist in Nahost ist jedenfalls aufgegangen und spriesst mit einer Dynamik, die kaum mehr kontrollierbar erscheint.
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    1. Antwort von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
      2) Es ist dabei falsch zu urteilen, dass der Westen alleine Schuld daran trägt. Die Saat des Hasses und des religiösen Wahns ist schon viel früher ausgestreut worden. Und spriesst schon seit vielen Generationen immer mal wieder hervor. Im "Westen" muss man gut aufpassen, dass diese Saat nicht auch anfängt zu spriessen. Anzeichen dafür sind jedoch erkennbar. Bleibt nur zu hoffen, dass sie schnell wieder austrocknet.
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    2. Antwort von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
      2) Es ist dabei falsch zu urteilen, dass der Westen alleine Schuld daran trägt. Die Saat des Hasses und des religiösen Wahns ist schon viel früher ausgestreut worden. Und spriesst schon seit vielen Generationen immer mal wieder hervor. Im "Westen" muss man gut aufpassen, dass diese Saat nicht auch anfängt zu spriessen. Anzeichen dafür sind jedoch erkennbar. Bleibt nur zu hoffen, dass sie schnell wieder austrocknet.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Bevölkerungen als Schutzschild zu missbrauchen, ist eine uralte, antike Taktik. Das kommt bei grossen und kleinen Mächten gleichermassen vor. Wie bereits andere bemerkt haben, erfährt man auffallend wenige Details über Kollateralschäden. Dies ganz im Gegenteil zu Aleppo, wo ständig in Einzelheiten mit Bildmaterial darüber berichtet wurde. Sowohl in Mossul wie in Aleppo sind unter den Gegnern ähnliche Gruppen, nur sind es in Mossul Extremisten und in Aleppo Widerstandskämpfer. Überspitzt gesagt.
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