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Kampf um Afrin Viele Tote nach Luftangriff

Ungeachtet einer Waffenruhe geht der Kampf um das syrische Afrin weiter. Mehr als 30 Menschen kamen dabei ums Leben.

Türkischer Luftangriff auf Afrin
Legende: Bereits Ende Januar hatte die türkische Luftwaffe Gebiete in und um Afrin angegriffen. Auch damals gab es viele Tote. Keystone / Systembild

In der Region Afrin im Norden Syriens sind bei Luftangriffen offenbar mindestens 36 Menschen getötet worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, die der Opposition nahesteht, schreibt von einem türkischen Luftangriff auf Streitkräfte des syrischen Regimes.

Es sei der dritte Angriff innerhalb von 48 Stunden. Die Bombardierungen im Nordosten Afrins seien die heftigsten gewesen, seit die Einheiten von Präsident Baschar al-Assad vor knapp zwei Wochen in das Gebiet eingerückt waren.

Türkei hält UN-Waffenruhe für nicht bindend

Pro-Syrische Kräfte unterstützen in Afrin Kämpfer der kurdischen YPG-Miliz. Gegen diese hatte die türkische Armee im Januar eine Offensive begonnen. Für die Türkei ist die YPG ein syrischer Ableger der in der Türkei verbotenen kurdischen Arbeiterpartei. Von türkischer Seite gibt es bisher keine Stellungnahme.

Die Kämpfe in der Region gehen trotz der Forderung des UN-Sicherheitsrates nach einer 30-tägigen Waffenruhe weiter. Die türkische Führung hatte klargemacht, dass die verabschiedete Resolution ihrer Ansicht nach nicht für den Konflikt in Afrin gilt.

Syrien

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12 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Präs. Erdogan lässt Islamisten in türk. Armee beim völkerrechtswidrigen Krieg in Afrin kämpfen, sie verüben Gräueltaten. Man muss bei der Türkei darauf drängen, als Partner der Bundesregierung, als NATO-Partner und EU-Beitrittskandidat, dass sie das Morden in Afrin – sogar mit deutschen Waffen – beenden.Die Angriffe auf die Kurden und der Einmarsch der türkischen Armee im Norden Syriens sind völkerrechtswidrig. Der Westen muss endlich etwas dagegen unternehmen. Erogan ist ein Menschenverachter.
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  • Kommentar von Peter Amthauer (Peter.A)
    Das ist der Flüchtlingsdeal. Erdogan hält Flüchtlinge zurück/Westen lässt Erdogan wüten Erdogan lässt Geiseln frei/Westen liefert weiterhin Waffen an Erdogan MfG
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  • Kommentar von Laurent Frick (LFR)
    Wo sind denn die Putinversteher? Und die Assad-Freunde? Dann suchen wir noch Erdogans Freunde und die Trump-Adepten. Die alle - und ihre Vorgänger, Freunde, Geldgeber - töten, um des Geldes, des Öles Willen! Und wenn es diesen famosen letzten Gerichtsgang geben sollte, hoffe ich, dass das Fritieröl schön heiss sein wird... aber nicht zu heiss, auf dass es dauere das Leid.
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    1. Antwort von Stanic Drago (Putinversteher)
      Wenn Sie sich ein wenig informiert hätten, wüssten Sie dass Syrien kaum Oel für eigene verbraucht hat.
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    2. Antwort von Stefan von Känel (Trottel der feinen Gesellschaft)
      Was wollten Sie eigentlich sagen Herr Frick?
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    3. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Nun, je mehr Menschen die Erde besiedeln, umso knapper werden die Ressourcen, denn diese sind nicht unendlich vorhanden. Und je knapper sie werden, umso brutaler & härter wird darum gekämpft. Und alle Kriege, auch diejenigen aus der Vergangenheit sind/waren ein Verbrechen an der Menschheit. Leidtragende ist/war immer die Zivilbevölkerung. Nicht nur in diesem Krieg in Syrien. Und Fakt ist, dass die Spezie Mensch noch nie lange in Friede miteinander leben konnte.
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