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International Kansas: Anschlag von «Kreuzrittern» auf Muslime vereitelt

Mitglieder einer militanten Gruppe wollten im US-Bundesstaat einen Anschlag auf Somalier und ihre Moschee verüben. Doch das FBI hat ihnen vorzeitig das Handwerk gelegt. Bei den Tätern, die einem Haftrichter vorgeführt wurden, könnte es sich um christliche Extremisten handeln.

Moschee in Garden City, Kansas
Legende: Anwohner haben sich vor der Moschee versammelt, die mutmassliches Ziel der militanten Christen war. Reuters

Drei in den USA festgenommene Männer werden verdächtigt, einen Anschlag auf einen Wohnkomplex mit einer Moschee im Bundesstaat Kansas geplant zu haben.

Das FBI hat die Männer im Alter von 47 bis 49 Jahren als Schlüsselfiguren einer gewaltbereiten Gruppierung namens «Die Kreuzfahrer» («The Crusaders») identifizieren können, teilte das US-Justizministerium mit.

In der Wohnanlage in der Stadt Garden City leben viele Somalier. Im Komplex gibt es auch eine von den Anwohnern genutzte Moschee. Den Ermittlern zufolge hatten die Männer geplant, im Wohnkomplex mit vier Autobomben eine gewaltige Explosion herbeizuführen.

Laut FBI soll ein Informant an den Treffen der «Kreuzfahrer» teilgenommen und die Behörden alarmiert haben. Die Verdächtigen seien einem Richter vorgeführt worden. Es gelte vorderhand die Unschuldsvermutung. Im Falle einer Verurteilung drohe ihnen lebenslange Haft.

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Patrick Lehner (Pady)
    Ich vermisse ein etwas differenzierteres Bild. Der Autor des Artikels scheint sich unsicher, ob es sich tatsächlich um 'christliche' Extremisten handelt. Ernstzunehmende Kommentatoren sollten nicht vorschnell urteilen, den christlichen Glauben schon gar nicht mit Extremismus vermischen. Zudem ist die Gewalt gerade aus christlicher Sicht klar zu verurteilen. Christsein hat indessen sehr viel zu tun mit Verantwortungsübernahme - und mit Nächstenliebe, die aus der erhaltenen Liebe von Gott kommt.
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    1. Antwort von roland goetschi (pandabiss)
      Das ist mit dem Muslimischen Glaube das selbe.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Doch in einer Demokratie soll die Mehrheit entscheiden und die haben die Christliche Gemeinschaft schon lange nicht mehr! Vielleicht auf dem Papier, doch eine Mehrheit der noch übriggebliebenen Christen zweifeln sehr daran. Und es ist so wie aufgeklärter eine Gesellschaft, wie weniger Glauben Sie an den Hokuspokus. Es ist halt einfach für sein Unglück einer fremden Macht die Schuld zu geben, so muss man keine Verantwortung übernehmen. Das loslösen des Glaubens hat mich Glücklich gemacht!
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Es geht um Macht, um Bevormunden und Unterdrücken des nächsten und um gar nichts anderes. Es ist wie immer in den Religionen mit Ängsten werden die Menschen unterdrückt. Es kommt nicht von Ungefähr das sich Pegida und AFD hinter dem Kreuz verstecken und meinen dadurch haben Sie eine Legitimation. Vordergründig wollen Sie die direkte Demokratie, aber nur die mit Ihren Werten.
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