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Hunderte Migranten auf der «Ocean Viking» (unkomm.)
Aus News-Clip vom 08.07.2021.
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Keine Anlauferlaubnis Fast 600 Migranten harren seit Tagen auf dem Mittelmeer aus

  • Mit fast 600 Personen an Bord wartet das Seenot-Rettungsschiff «Ocean Viking» im Mittelmeer darauf, einen Hafen anlaufen zu dürfen.
  • Nun appelliert die private Hilfsorganisation «SOS Mediteranee» an die Behörden Italiens und Maltas. Die Situation auf dem Schiff sei menschenunwürdig, so die Organisation.
  • Innert weniger Tage hatten die Helferinnen und Helfer in Gewässern Maltas und Libyens hunderte Menschen gerettet und an Bord geholt. Etwas mehr als 180 Menschen an Bord sind offenbar Minderjährige.

Die Crew des Seenot-Rettungsschiffs «Ocean Viking» berichtet von sich verschlechternden Verhältnissen an Bord. «Die Anspannung und Erschöpfung an Bord sind auf dem Höhepunkt», teilte die Such- und Rettungskoordinatorin der «Ocean Viking», Luisa Albera, mit.

Fast kein Essen mehr an Bord

An Bord sei ein Grossteil der Menschen wegen des hohen Wellengangs seekrank und deshalb erschöpft und dehydriert. Viele Menschen harrten auf dem Deck in der prallen Sonne aus. «Am Freitag werden uns die vorgepackten Essensrationen ausgehen, gleichzeitig wird das Wetter immer schlechter», warnte SOS Mediterranee.

Legende: Das Schiff «Ocean Viking» sucht mit mehr als 570 Bootsmigranten an Bord weiter nach einem sicheren Hafen. Keystone

Die «Ocean Viking» ist derzeit das einzige Schiff einer privaten Seenotretter-Organisation, das im zentralen Mittelmeer operiert. Die übrigen Schiffe verschiedener Organisationen werden entweder in Italien von den Behörden festgehalten oder auf einen kommenden Einsatz vorbereitet.

SRF 4 News, 8.7.2021, 20 Uhr;

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Mit mehr als 570 Personen an Bord wartet das Seenot-Rettungsschiff Ocean Viking im Mittelmeer darauf, einen Hafen anlaufen zu dürfen. Flüchtlinge dürfen jetzt in Sizilien an Land gehen. Welche EU-Staaten sind noch bereits Flüchtlinge aufzunehmen? Tagtäglich werden es mehr. Schlepperbanden verdienen gutes Geld. Diese unkontrollierte illegale Immigration nach Europa muss aufhören. Es braucht endlich eine andere Lösung, als alle nach Europa zu bringen. Rettung ja, dann Rückführung.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Es ist erschreckend, wie oft wenig Mitgefühl mit Flüchtenden/in Seenot geratenen an den Tag gelegt wird. Was würden jene tun, die so kalt gegenüber Flüchtenden/in Not geratenen sind, wenn sie selber in einer vergleichbaren Situation wären? Daumen drehen? -Mit der Aufklärung kam eigentlich mehr Humanität in die Gesellschaft; Humanität schein rar und rarer zu werden; gefährlich für den Weltfrieden, für Nachkommende.
    1. Antwort von harald keller  (pragmatiker)
      Nein, die Humanität wird nicht rarer, die Flüchtlinge werden mehr
    2. Antwort von Markus Baumann  (pierrotlunaire)
      @UvK MöchtenSie Ihre Humanitäts-Perspektive erweitern? Lesen sie das Buch der Kamerunerin Axelle Kabou „Weder arm noch ohnmächtig“.
    3. Antwort von thorsten Koopmann  (Koopmann)
      Richtig Herr Keller
    4. Antwort von thorsten Koopmann  (Koopmann)
      Wieder keine Lösungen sondern nur Vorwürfe. Die Gefahr auf dem Meer ist gross. Umso mehr darf man kritisieren weil viele sichere Häfen nicht angesteuert werden
  • Kommentar von Martin Stäheli  (Marsus)
    Es gibt ein Recht auf Seenotrettung. Der nächste Nordafrikanische Hafen muss die Leute an Land lassen.

    Wir müssen Probleme wie in den französichen und Schwedischen Vorstädten verhindern. Die Ursachen zu bekämpfen heisst der unkontrollierten Immigration nach Europa einen Riegel zu schieben.
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Hierfür müsste man die Boat People schon am Auslaufen aus den nordafrikanischen Häfen hindern. Es kann nicht sein, dass sich Leute auf seeuntüchtige Schiffe begeben um der Armut und Perspektivlosigkeit zu entfliehen.