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Keine Schlusserklärung Streit zwischen China und USA überschattet Asien-Pazifik-Gipfel

Legende: Video Die Teilnehmer des Apec-Gipfels posieren für das Gruppenbild abspielen. Laufzeit 00:15 Minuten.
Aus News-Clip vom 18.11.2018.
  • Der Asien-Pazifik-Gipfel ist in diesem Jahr ohne die traditionelle Abschlusserklärung zu Ende gegangen.
  • Die 21 Mitgliedsländer der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) konnten sich bei ihrem Treffen in Papua-Neuguinea am Sonntag auf kein gemeinsames Communiqué verständigen.
  • Stattdessen gibt es nach zweitägigen Beratungen nur eine Erklärung des Gastgebers.

Papua-Neuguineas Premierminister Peter O'Neill machte China und die USA dafür verantwortlich, dass keine gemeinsame Abschlusserklärung zustande kam. «Das liegt daran, dass es im Raum zwei grosse Giganten gibt», sagte er. Zu den strittigen Punkten zählte er die Frage von Reformen für die Welthandelsorganisation WTO. Kanadas Premier Justin Trudeau sprach allgemein von unterschiedlichen Ansichten in Handelsfragen.

Gegenseitige Vorwürfe

Das Treffen in Papua-Neuguineas Hauptstadt Port Moresby wurde überschattet vom Handelsstreit zwischen den USA und China. Beide Seiten überzogen sich mit neuen gegenseitigen Vorwürfen. Andere Teilnehmer klagten, dass der Konflikt ihren Ländern jetzt schon schade.

O'Neill appellierte sowohl an die USA als auch an China, ihren Streit baldmöglichst beizulegen. «Natürlich ist die ganze Welt besorgt», sagte der diesjährige Gastgeber. «Das ist eine Situation, in der sich beide Länder zusammensetzen und eine Lösung finden müssen.»

Legende: Video Aus dem Archiv: Wer schlichtet im Handelskrieg? abspielen. Laufzeit 04:03 Minuten.
Aus 10vor10 vom 06.07.2018.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Was die USA und China sich aktuell vorwerfen, entspricht weitgehend der Realität. Beide suchen die Herrschaft über andere wirtschaftlich zu erreichen. Fakt ist auch, dass beide Länder zu Lasten anderer ihr Dasein verbessern wollen. Sollten China und die USA einmal wirklich ernsthaft gegeneinander vorgehen, dürfte sich die Lage in China und in den USA umgehend massiv verschlechtern. Daher besteht die Hoffnung, dass der Handelskonflikt zwischen den USA und China in engen Grenzen gehalten wird.
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  • Kommentar von Bendicht Häberli (bendicht.haeberli)
    Seit ich den SRF-Artikel "Der Traum vom Totalitären Staat" gelesen habe, ist für mich klar: Mein nächstes Handy wird nicht mehr ein Huawey sein. Die totale Überwachung von Menschen ist nicht unser Ding. Darum bin ich froh, dass die USA im Handelsbereich Gegensteuer geben. Auch wenn dies der Apec nicht passt! - Nur, hoffentlich ist es nicht zu spät. Die Chinesen haben sich bereits in Afrika eingenistet.
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Sie tun so als würden uns die Amerikaner nicht total Überwachen. Bitte aufwachen!
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    2. Antwort von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
      Sehen Sie, China wird vom Westen der "Traum vom Totalitären Staat" in die Schuhe geschoben, was z.T. stimmen mag, aber was ist mit dem Balken im eigenen Auge? Wer spioniert seine Freunde aus? Wer spricht davon, die unangefochtene Weltführerschaft auf allen Gebieten erlangen zu wollen, sei es auch mit militärischen Mitteln?
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