Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Kongress in Marseille Rote Liste gefährdeter Tierarten muss erweitert werden

  • Die Weltnaturschutzunion (IUCN) stellt heute Samstag in Marseille ihre aktualisierte Rote Liste gefährdeter Arten vor. Bislang gelten 28 Prozent der 135'000 untersuchten Arten als vom Aussterben bedroht, weitere dürften nun dazukommen.
  • Das Artensterben hat sich nach Einschätzung der Organisation wie der Klimawandel zu einer existentiellen Bedrohung für den Menschen entwickelt.
  • In dem alle vier Jahre stattfindenden Treffen debattieren Vertreterinnen und Vertreter der 1400 Mitglieds-Organisationen über die aktuellen Probleme im Naturschutz.
Audio
Australien: Great Barrier Reef vorerst kein «gefährdetes Welterbe»
02:47 min, aus Echo der Zeit vom 23.07.2021.
abspielen. Laufzeit 02:47 Minuten.

Eröffnet hat die Konferenz Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, er forderte eine weltweite Zusammenarbeit für die Ozeane. Heute Samstag präsentiert ein Team von Wissenschaftlern aus Grossbritannien, Israel und den USA etwa einen gentechnischen Lösungsansatz für das Korallensterben infolge der Klimaerwärmung. Weitere Programmpunkte widmen sich der Lichtverschmutzung, dem Artensterben auf allen Kontinenten oder dem Ökotourismus.

Der IUCN-Kongress berät in Marseille noch bis zum 11. September über den Erhalt der Artenvielfalt. Damit sollen die Weichen für wichtige UN-Gipfel zu Arten- und Klimaschutz sowie Ernährungssicherheit gestellt werden.

Schweiz ist mit Experten-Delegation vertreten

Bereits in der Vergangenheit hatte die Weltnaturschutzunion wichtige internationale Artenschutzabkommen vorbereitet. Verbindliche Beschlüsse werden am Kongress keine gefasst. Die Schweiz ist durch eine Delegation aus Expertinnen und Experten des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) vertreten.

Der Kongress wird alle vier Jahre von der Weltnaturschutzunion (International Union for Conservation of Nature, IUCN) durchgeführt. Der ursprünglich für 2020 geplante Kongress musste wegen der Covid-19-Pandemie verschoben werden.

SRF 4 News, 04.09,2021, 09:00 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

14 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Was bringt eine Erweiterung?
  • Kommentar von Christian Berger  (Ch. Berger)
    Das Massenartensterben ist leider nicht halb so oft im medialen Fokus wie der Klimawandel. Zitat von Harari sinngemäss: Alle Menschen zusammen wiegen 3 mal mehr und alle unsere Nutztiere 7 mal mehr als alle grösseren Wildtiere, vom Stachelschwein bis zum Wal. "Humankind has really taken over the world."
  • Kommentar von Nina Blume  (Blume.n)
    "Verbindliche Beschlüsse werden am Kongress keine gefasst." Dieselbe Leier wie immer...