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Legende: Video Prozessionen zum Karfreitag abspielen. Laufzeit 00:27 Minuten.
Aus News-Clip vom 19.04.2019.
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Kreuzigung Jesu Karfreitagsliturgie und Kreuzweg mit dem Papst

  • Vor dem erleuchteten Kolosseum in Rom hat Papst Franziskus auf dem Kreuzweg an die Leiden Jesu erinnert.
  • Zuvor hatte das Oberhaupt der katholischen Kirch im Petersdom in Rom die Karfreitagsliturgie gefeiert.
  • Auch in Jerusalem erinnerten Christen an die Kreuzigung und den Tod von Jesus.
Betender Papst liegt am Boden
Legende: Als Zeichen der Verehrung legte sich der Papst zu Füssen des Altars auf den Boden. Reuters

In der Karfreitagsliturgie stand nach Lesungen aus der Heiligen Schrift und den Grossen Fürbitten die Verehrung des Kreuzes im Zentrum der Feier. Zu Beginn der Kreuzanbetung legte sich Papst Franziskus zu Füssen des Altars nieder. Hier verweilte er einige Minuten lang betend.

Zahlreiche Kardinäle und Bischöfe sowie beim Heiligen Stuhl akkreditierte Diplomaten nahmen an der Zeremonie teil.

Kreuzwegprozession am Kolosseum

Am Abend des Karfreitags steht der Kreuzweg am römischen Kolosseum auf dem Programm. Zehntausende Gläubige aus aller Welt nahmen an der Prozession vor dem erleuchteten Monument teil.

Der Kreuzweg erinnert in 14 Stationen an den Leidensweg Jesu. Am diesjährigen Karfreitag wurde an den jeweiligen Stationen in Texten Bezug auf aktuelle Leidensgeschichten genommen, wie der Vatikan bekannt gab. Im Mittelpunkt standen missbrauchte Frauen und Opfer von Menschenhandel. Auch dass Flüchtlinge in der Wüste oder im Mittelmeer sterben, wurde angeprangert.

Zum Abschluss sprach Papst Franziskus ein Gebet. Darin beklagte er die Gleichgültigkeit und den Egoismus der Menschen. Er sprach auch das Leiden von Kindern an, die in ihrer «Unschuld und Reinheit» verletzt würden.

Menschen tragen Holzkreuz
Legende: In Jerusalem zogen die Gläubigen singend mit einem Kreuz durch die Altstadt. Reuters

In Jerusalem zogen tausende Christen in mehreren Prozessionen durch die Altstadt. Mönche liefen in ihren braunen und schwarzen Gewändern über die Via Dolorosa, Gläubige sangen und trugen Holzkreuze. Protestanten gingen den Pilgerweg zur evangelischen Erlöserkirche, Katholiken zur Grabeskirche.

Die Grabeskirche in Jerusalem steht an der Stelle, wo Jesus dem christlichen Glauben nach wieder auferstanden ist. An Karsamstag und am Ostersonntag werden in der Grabeskirche auch Gottesdienste gefeiert.

Die israelische Regierung sagte zu, dass auch hunderte Christen aus dem blockierten Gazastreifen an Ostern nach Ost-Jerusalem und in das Westjordanland reisen dürfen.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Nicola Harrison (Nicola Harrison)
    Was bringt es Gott, wenn der Mensch ihn verehrt? Was bringt es dem Menschen, wenn er Gott anbetet?Am meisten profitieren aber die religiösen Institutionen. Die Geistlichen sind die weltlichen Vertreter des angebeteten Gottes, was die eigene Bedeutung steigert. Ausserdem werden betende Gläubige demütig und lassen sich besonders gut einbinden. Das Gebet fördert die mentale Bindung zu Gott und somit zu den weltlichen Vertretern dieses Gottes oder deren Gemeinschaft. Wir sind Schöpfer!
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  • Kommentar von Matthias Jundt (M. Jundt)
    Es ist wichtig, dass wir uns über die Erinnerung von seinem Leiden, Sterben, Auferstehung und Himmelfahrt hinaus der in der Bibel überlieferten Worte Jesu Christi an uns verlorene Menschen gedenken und danach handeln. Leider verstricken wir Menschen uns zu häufig in theologischen Streitereien über eher belanglose Details der wahren Nachfolge Jesu Christi und verpassen so die Chancen eines sinnvollen Lebens im Frieden mit Gott und den Menschen im Sinne von "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!"
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  • Kommentar von Walter Matzler (wmatz)
    Gleichentags hat SRF einen Artikel über das Weltbevölkerungs-Wachstum veröffentlicht. Da mag sich der Pabst noch öfters auf den Boden legen. Solange er und seine Getreuen das Bevölkerungs-Wachstum vehement unterstützt, unterstützt er Armut, Migration und noch viel mehr - was ich nicht weiter ausführen möchte. Das Wachstum der Weltbevölkerung ist eines der grössten Probleme, das dringend gelöst werden müsste. Da tut sich allerdings nicht nur der Pabst schwer, auch die UNO versagt kläglich.
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