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International Krieg gegen IS: Australien ist dabei

Die australische Regierung hat angekündigt, Elitesoldaten und Kampfflugzeuge in den Nahen Osten zu entsenden. Als erstes Land legen sich die Australier konkret fest, in welchem Umfang es sich an dem Bündnis gegen die radikalen Islamisten beteiligen will.

Ein australischer C130 beim Start.
Legende: Australien will sich dem Kampf gegen die Terrorgruppe IS anschliessen. Keystone

Australien wird zur Bekämpfung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) 600 Soldaten und Flugzeuge in den Nahen Osten entsenden. Premierminister Tony Abbott kündigte an, die Kräfte in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu stationieren.

Der australische Beitrag werde bis zu acht Kampfflugzeuge vom Typ Super Hornet und andere Flugzeuge sowie ein Kontingent von Elitesoldaten umfassen, sagte Abbott nach Medienberichten in Darwin. In Kürze würden 200 Soldaten in Marsch gesetzt.

Am Freitag erhöhte das Land die Terrorwarnstufe erstmals auf «hoch» von zuvor «mittel». Australien sehe zwar keine konkreten Hinweise auf einen bevorstehenden Anschlag, hiess es zur Begründung. Aber es gebe Geheimdiensterkenntnisse, dass sich Menschen in Australien aufhielten, die Anschläge verüben wollten und könnten

Kerry auf Unterstützersuche

Australien sei von den USA um Unterstützung bei der Bildung einer internationalen Koalition gegen die Terrormiliz gebeten worden, sagte Abbott weiter. Das australische Militär ist bereits in Dubai stationiert. Von dort werden Waffen in den Irak geflogen.

US-Aussenminister John Kerry hat zuletzt im Nahen Osten um Unterstützung für eine Allianz gegen die Terrormiliz geworben.

Gestern hat die US-Regierung die Rhetorik gegenüber dem IS verschärft. Sie spricht jetzt erstmals von einem Krieg gegen die Terrormiliz. Bisher hatte sie den Kampf ausdrücklich als eine Terrorabwehr-Aktion bezeichnet und das Wort «Krieg» gemieden.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Nicolas Souchon , Zürich
    Syrien hat kaum Öl oder andere Bodenschätze. Aber wegen syrien so etwas zu züchten?... Na ja.
  • Kommentar von G. Niedermann , Zürich
    "Konvertiere zum Islam oder stirb" - DAS sind die neuen Nazis und Faschisten von heute. Dies muss endlich offen ausgesprochen und jedem klar werden. Hier darf kein Staat wegschauen!
    1. Antwort von Emilia Galotti , Dättikon
      Das stimmt so nicht. Es gibt wirkliche Nazis, auch heute, die nichts mit der IS zu tun haben.
  • Kommentar von Eddy Dreier , Burgdorf
    Die von der USA aufgebaute ISIS als Eintrittsticket nach Syrien. Assad hat ja jetzt keine Chemiewaffen mehr, die die Amis fürchten müssten...
    1. Antwort von A.Käser , Zürich
      E.D./Sie bringen es auf den Punkt.Genau dasselbe habe ich auch gedacht.Erbärmlicher geht's wohl nicht mehr.Der Zugang zum Mittelmeer soll"gekappt",gleichzeitig RU und der Iran provoziert werden.Ein allzu offensichtliches Spiel.Unter jeder Kritik.Sind wohl wieder"Religions-Konglomerate"DAS KAPITAL in ihre Machtspiele"vertieft".