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Machtkampf in Venezuela UNO soll Wahlbeobachter nach Venezuela schicken

  • Die Präsidentschaftswahl in Venezuela wird vom 22. April auf den 20. Mai 2018 verschoben. Dies gab die Präsidentin der Wahlbehörde, Tibisay Lucena bekannt.
  • Verschoben wurde die Wahl, weil Staatschef Nicolás Maduro und der Oppositionskandidat Henri Falcón vereinbart haben, UNO-Generalsekretär Antonio Guterres zu bitten, Wahlbeobachter zu entsenden.
  • Maduro kandidiert für eine zweite sechsjährige Amtszeit.
Nicolas Maduro, der ein Dokument in der Hand hält.
Legende: Venezuelas Präsident Nicolas Maduro ist noch nicht amtsmüde. Reuters

Zusätzlich zu den Wahlbeobachtern wurde ein gleicher Zugang zu staatlichen und privaten Medien sowie zu den sozialen Netzwerken während des Wahlkampfes vereinbart.

Neben Falcón und Maduro stellen sich noch vier weitere, fast unbekannte Kandidaten zur Wahl. Die Opposition kritisiert die Wahl als betrügerische Show und forderte Falcón deshalb auf, seine Kandidatur zurückzuziehen.

In Venezuela tobt ein erbitterter Machtkampf zwischen der linksnationalen Regierung und der Opposition. Das Land befindet sich in einer wirtschaftlichen Krise, die zu Versorgungsengpässen geführt hat. Bei Zusammenstössen zwischen Regierungsgegnern und der Polizei kamen letztes Jahr 125 Menschen ums Leben.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Ivo Muri  (Ivo Muri)
    Wer kontrolliert die Kontrolleure?
    Venezuela ist so etwas wie der letzte souveräne Rechtsstaat in Lateinamerika. Dieser soll nun in die Welt des internationalen Kapitalismus unter UNO Flagge integriert werden.
    1. Antwort von Daniel Fuchs  (Daniel Fuchs)
      Venezuela ist kein Rechtsstaat sondern eine sozialistische Diktatur.
  • Kommentar von m. mitulla  (m.mitulla)
    Venezuela ginge es nicht so schlecht, wenn es nicht unter US-Sanktionen gestellt wäre. Dem "grossen Bruder" geht die Privatisierung der rentablen Staatsbetriebe in Venezuela (v.a. Ölförderung) zu langsam...
    1. Antwort von Daniel Fuchs  (Daniel Fuchs)
      Sorry aber das Gegenteil ist der Fall. Diese Betriebe wurden ja erst verstaatlicht und dann darin Regierungstreue Günstlinge installiert die keine Ahnung und das ganze runtergewirtschaftet haben. Venezuela ist ein Paradebeispiel dafür wie man ein ganzes Land mittels Sozialismus in den Ruin steuern kann und das noch in Rekordzeit.
    2. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Es stimmt eigentlich beides. Zudem muss man sagen, dass es keinem Land im Hinterhof der USA so wirklich gut geht☺
  • Kommentar von Harald Buchmann  (Harald_Buchmann)
    Gleicher Zugang zu Medien und internationale Wahlbeobachter, aber die Opposition spricht von Farce. Ich hoffe man wird diese sogenannte Opposition in unseren Medien jetzt entsprechend einordnen: offenbar sind sie nicht an Demokratie interessiert
    1. Antwort von Bruno Vogt  (bru.vogt)
      Sie sollten sich einen Augenschein vor Ort gönnen, China ist ziemlich weit enfernt um die venezolanische Kleptokratie zu beurteilen. Falcón hat mit der Opposition gebrochen, indem er sich als Gegenkandidat aufstellen liess. Die Wahlen werden weder fair noch frei sein, zumal Venezolaner im Ausland neu nicht mehr wählen dürfen. Davon gibt es immer mehr, da die Migration in den letzten Monaten noch einmal massiv zugenommen hat. Da können auch ein paar UNO Beobachter die Wahl nicht legitimieren.