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International Malaysische Polizei findet Dutzende verscharrte Leichen

Im Norden Malaysias hat die Polizei die Leichen von etwa 100 Menschen gefunden – vermutlich handelt es sich dabei um Angehörige der Rohingya, einer unterdrückten Minderheit in Burma.

Die Polizei hat in Malaysia ein Massengrab mit Dutzenden verscharrten Leichen entdeckt. Es soll sich dabei um Flüchtlinge aus Burma handeln, um Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya. Innenminister Ahmad Zahid Hamidi äusserte sich schockiert. Die Polizei sei vor Ort und ermittle.

In dem Grab bei Padang Besar im Norden werden rund 100 Leichen vermutet. Die Flucht der Rohingya vor Verfolgung in ihrer Heimat hat das grösste Flüchtlingsdrama in Südostasien seit Jahrzehnten ausgelöst.

Tausende kommen auf Booten

Seit Anfang Mai sind mehr als 3000 Menschen auf völlig überfüllten Flüchtlingsbooten an den Küsten Malaysias und Indonesiens angekommen. Tausende werden noch auf Schiffen auf hoher See vermutet. Umstritten ist, wie viele der Menschen Rohingya aus Burma sind und wie viele aus Bangladesch kommen.

Im Süden Thailands waren Ende April mehr als zwei Dutzend verscharrte Leichen entdeckt worden. Viele Rohingya werden von Schleppern unter falschen Versprechungen ausser Landes geschleust. Sie werden wie Geiseln in Dschungelcamps festgehalten, bis ihre Familien Geld für die Passage etwa nach Malaysia zahlen, wie Überlebende berichtet haben.

Wer sind die Rohingya?

Wer sind die Rohingya?

Rund eine Million Angehörige der Rohingya leben in Burma. Die muslimische Minderheit hat es schwer in dem buddhistischen Land: Ihnen wird die Staatsangehörigkeit verweigert, zehntausende Rohingya wurden in den vergangenen Jahren in Lager gepfercht. Viele von ihnen versuchen, das Land zu verlassen. Mehr.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher , Frauenfeld
    CNN berichtete kürzlich, dass diese Flüchtlinge ein Angebot der thailändischen Behörden ausgeschlagen hätten an Land zu gehen und die Weiterfahrt abzubrechen. Auch Indonesien wird ihnen nicht gut genug sein. Sollten die Berichte von CNN der Wahrheit entsprechen, dann hält sich das Mitleid in engen Grenzen. Denn wer ein sicheres Land ablehnt, um in ein wohlhabendes zu gelangen, für den sind die Hinweise der australischen Regierung "No Way. You will not make Australia home" absolut zutreffend.
  • Kommentar von olga frick , triesen
    So geht es den buhdisten und katholiken in diverse streng moslemischen länder auch . hier hört man davon nichts und wird tot geschwiegen .
    1. Antwort von Roli Schmid , Basel
      Soll dies jetzt eine Rechtfertigung sein, die muslimischen Flüchtlinge nicht zu beklagen? Ich dachte, wir seien etwas weiter...
    2. Antwort von Beat Brüggee , Altendorf
      Traurig! Schwache rechtfertigung! Kann nichts ausser mein Kopfschütteln wie man ein solches Tat so leicht rechtfertigen kann..ich dachte wir europäer, westen, sei entwickelt und aufgeklärt...