Zum Inhalt springen
Inhalt

Medienkonzern im Wandel Milliardär kauft sich das «Time»-Magazin

  • Software-Unternehmer Marc Benioff und seine Ehefrau Lynne sichern sich das US-Magazin «Time».
  • In journalistische Entscheidungen will sich das Paar aber nicht einmischen.
  • Mit dem Verkauf wandert ein weiteres Blatt in die Hände von Wirtschaftsgrössen.
Ein Mann vor blauem Hintergrund
Legende: Salesforce-Unternehmer Marc Benioff. Keystone

190 Millionen Dollar in bar: Soviel bezahlen die Benioffs für das renommierte «Time»-Magazin. Marc Benioff ist Gründer des Techkonzerns Salesforce und somit ein vermögender Unternehmer. Das Paar werde aber keinen redaktionellen Einfluss nehmen, versicherte der bisherige Inhaber, der Medienkonzern Meredith.

«Time» zählte jahrzehntelang zu den bekanntesten US-Publikationen. Doch hatte auch das Erfolgsblatt in den vergangenen Jahren mit sinkenden Auflagen zu kämpfen. Mit dem Verkauf trennt sich der Medienkonzern Meredith nach nur acht Monaten wieder von dem Magazin.

Der Deal erinnert an andere Verkäufe: Vor fünf Jahren kaufte sich der Besitzer eines Baseball-Teams den «Boston Globe». Etwas später ergatterte sich Amazon-Gründer Jeff Bezos die «Washington Post».

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Arthur Häberli (Arthur Häberli)
    Jetzt muss bloss noch jemand das Internet kaufen. Dann hat 'Das Kapital' alle Fäden in der Hand. Was damit alles anfangen könnte! Was mir wirklich bedenklich erscheint, ist wie Print und Massenmedien von Werbeeinnahmen abhängig und somit steuerbar sind. Woher will Mensch sich eine fundierte Meinung bilden, die es für demokratische Prozesse dann einsetzen kann? Was ist wichtig, beeinflussbar, relevant, was Trash, was Propoganda und was ist 'fake'?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Sebastian Mallmann (mallmann)
    Scheint zur Mode zu werden, dass man sich als Statusobjekt mal eben ein Medienhaus kauft. Nur so aus Spass an der Freude und weil man halt nicht recht hinweiss mit dem Geld (kennen wir doch alle, nicht). Einfluss nehmen auf die ideologische Ausrichtung der Zeitung? Neee, nie und nimmer, wir schwören.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Die USA sind eine Oligarchie. Dazu gehört auch, dass die Oligarchen die Medien zumindest besitzen, wenn nicht kontrollieren.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      In den USA dürfen die Medien noch schreiben was sie wollen, in Russland sind die Medien schon längst gleichgeschaltet. Glasnost und Perestroika haben sich schon längst aus dem Kreml verflüchtigt.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Sebastian Mallmann (mallmann)
      @AP: Wenn Sie sich da mal nicht täuschen. Es gibt natürlich viele staatliche Medien und auch Zensur, aber eben auch andere, kritische Zeitungen bzw. Medien. Die 'Novaja Gazeta', von der man hier am meisten hört, aber bspw. auch noch die 'Argumenti i Fakti' und das 'Radio Doschd'.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen