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Streit um Atomprogramm Militär-Manöver vor nordkoreanischer Küste

Formation von Kampfjets
Legende: Gemeinsame Übung: Amerikanische B-1B-Bomber und F-35B- sowie südkoreanische F-15K-Kampfjets. Keystone
  • Die USA und Südkorea haben Kampfjets über die koreanische Halbinsel geschickt und Bombenabwürfe nahe der Grenze zu Nordkorea simuliert.
  • Gleichentags führten auch Russland und China gemeinsame Manöver durch.

Das südkoreanische Verteidigungsministerium bezeichnete das Manöver als «Teil eines regulären Abschreckungstrainings» gegen die Bedrohung durch Nordkoreas Raketen- und Atomprogramm.

Beteiligt waren zwei strategische B1B-Langstreckenbomber zusammen mit vier US-amerikanischen F35B-Mehrzweckkampfflugzeugen und südkoreanischen Kampfjets. Die Maschinen seien in Südkorea, Japan und auf dem US-Militärstützpunkt Guam gestartet, teilte das Verteidigungsministerium mit. Die USA hatten in der Vergangenheit bereits mehrfach Bomber über Südkorea fliegen lassen, um Stärke zu demonstrieren.

China verneint Zusammenhang mit Streit über Atomprogramm

Die russisch-chinesische Übung konzentrierte sich laut der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua auf ein Gebiet zwischen dem russischen Hafen Wladiwostok an der Grenze zu Nordkorea und dem nördlich von Japan gelegenen Teil des Ochotskischen Meeres. Xinhua brachte das Manöver nicht direkt mit dem Streit über Nordkoreas Raketen- und Atomprogramm in Zusammenhang.

Die schon seit Jahren andauernden Spannungen wegen Nordkoreas Atom- und Raketenpolitik hatten in den vergangenen Wochen deutlich zugenommen. Die Regierung in Pjöngjang meldete Anfang September den sechsten und bisher stärksten Atomtest des Landes und liess am Freitag zum zweiten Mal binnen drei Wochen eine Rakete über Japan hinweg schiessen.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Haben sie jetzt nur ausserhalb des NK Hoheitsgebietes Mannöver durchgeführt oder NK Hoheitsgebiet überflogen? Im Beitrag steht, die USA hätten bereits in der Vergangenheit mehrfach Bomber über NK fliegen lassen um Stärke zu zeigen.
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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Das sind doch alles völlig normale, alljährliche Manöver, die alle Beteiligten regelmässig durchführen. Selbige jetzt speziell in einen Zusammenhang mit den Raketen und A-Waffentest stellen zu wollen greift zu kurz. Der Waffenstillstandsvertrag soll übrigens das alles auch vorsehen und ausdrücklich regeln. Kein Geund da hysterisch zu werden.
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  • Kommentar von mario hellberg (fusci)
    Naja, wenn jemand an Raketen rumbastelt mit denen man die halbe Erdkugel verbraten könnte und ich hätte einen roten Knopf um das zu ändern... ich glaube meine Finger würden auch täglich mind. dreimal um das Knöpfchen spielen!
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