Zum Inhalt springen
Inhalt

Militäraktion eskaliert Tote bei Feuergefecht im Gaza-Streifen

Legende: Video Mehrere Tote bei israelischer Militäraktion im Gaza-Streifen abspielen. Laufzeit 00:26 Minuten.
Aus News-Clip vom 12.11.2018.
  • Eine israelische Einheit drang am Sonntagabend in den Gaza-Streifen ein und tötete einen Kommandanten der radikal-islamischen Hamas.
  • Beim folgenden Schusswechsel kamen sieben Palästinenser und ein israelischer Offizier ums Leben. Israel bestätigte den Einsatz.
  • Aus dem Palästinensergebiet seien 17 Raketen auf Israel abgefeuert worden.

In der Region steigt die Sorge, dass die Lage zwischen Israel und der Hamas wieder eskalieren könnte. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat seinen Besuch in Frankreich verkürzt. Dies teilte sein Büro mit.

Netanjahu war zu den Weltkriegs-Gedenkfeiern in Paris. Der Regierungschef sei noch in der Nacht nach Israel zurückgeflogen. Verteidigungsminister Avigdor Lieberman hielt nach Angaben seines Büros Beratungen im militärischen Hauptquartier in Tel Aviv ab.

Liquidation von Hamas-Führer eskalierte

Nach Darstellung der Hamas war die israelische Spezialeinheit mit einem zivilen Fahrzeug drei Kilometer weit in den südlichen Gaza-Streifen vorgedrungen. Die Einheit habe bei Chan Junis den 37 Jahre alten Hamas-Kommandanten Nur Baraka getötet.

Daraufhin sei es zu einem heftigen Schusswechsel mit militanten Kämpfern gekommen. Schliesslich hätten israelische Kampfjets eingegriffen, um den Soldaten den Rückzug zu ermöglichen.

Der getötete Kommandant galt nach palästinensischen Angaben als verantwortlich für das Graben von Tunneln, Raketenangriffe auf Israel sowie Angriffe auf israelische Soldaten.

Hamas reagierte mit Raketen auf Israel

Nach dem Vorfall feuerten militante Palästinenser insgesamt 17 Raketen auf Israel ab. Drei davon wurden von der israelischen Raketenabwehr abgefangen, wie die Armee erklärte. Im Süden Israels ertönten Warnsirenen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Edi Steinlin (Chäsli)
    Die Israeli müssen gezwungen werden, ein für allemal aufzuhören, immer neue Siedlungen in palästinensischem Gebiet zu bauen. Die UNO muss Israel zwingen genaue Grenzen des Landes zu machen. Innerhalb dieser darf gebaut werden und sonst nirgends. Nach einer gewissen Zeitspanne soll jeder Angriff, Raketen, Artillerie oder Gewehrfeuer, sofort entgegnet werden. Ob die Raketenwerfer in Schulhäusern oder Spitälern stehen ist egal, es wird sofort zurück geschossen. Es muss Friedensverhandlungen geben.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Annemarie Engler-Jakober (wöma)
    Die Dörfer an der Gazagrenze sind seit heute Nachmittag unter Raketen Dauerbeschuss aus dem Gaza, weit über 100 Raketen wurden auf Israel abgefeuert......bis nach Ashkelon Einmal mehr erweist sich Land für Frieden als eine Farce.... Seit die Hamas im 2007 im Gaza an die Macht kam ging es nur abwärts, tragischerweise auf Kosten der dort lebenden Bevölkerung
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Die Situation ist genau so wie B. Netanyahu sie wiederholt darstellte: "Israel verwendet Raketen (Iron Dome), um seine Bevölkerung zu schützen. Die Hamas verwendet ihre Bevölkerung, um ihre Raketen zu schützen"
    Ablehnen den Kommentar ablehnen