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EU lanciert eigenes soziales Netzwerk
Aus Heute um Vier vom 19.04.2021.
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Mitspracherecht EU lanciert Reformprozess mit eigenem sozialen Netzwerk

Bürgerinnen und Bürger Europas sollen über die Zukunft der EU debattieren, Ideen einbringen und Debatten organisieren.

Ein Reform-Prozess «von unten» wolle die EU anschieben, sagte die Europaministerin Portugals Ana Paula Zacarias. Portugal hat zurzeit den EU-Ratsvorsitz inne.

Das wird eine Debatte, in der die Basis steuert.
Autor: Ana Paula ZacariasEuropaministerin Portugals

Alle Bürgerinnen und Bürger Europas können in ihrer Sprache eigene Reformvorschläge einbringen, virtuelle Debatten organisieren oder die Vorschläge anderer kommentieren. Künstliche Intelligenz soll dafür sorgen, dass die wichtigsten Ideen nicht verloren, sondern gesammelt und weitergetragen werden.

Eine Debatte ohne Scheuklappen wünscht sich der ehemalige liberale Premier von Belgien, Guy Verhofstadt, der als Vertreter des EU-Parlaments die Konferenz über die Zukunft von Europa, Link öffnet in einem neuen Fenster mitsteuern will. Später im Jahr wolle die EU auch zufällig ausgewählte Bürgerinnen-Foren zusammenrufen. Nicht ganz neu, aber trotzdem einmalig sei das, so Guy Verhofstadt.

«Irland und Frankreich haben schon solche Debatten durchgeführt. Wir organisieren aber erstmals eine Debatte von Bürgerinnen und Bürgern Europas über alle Grenzen hinweg.»

In einem Jahr wollen die EU-Organisationen eine erste Bilanz ziehen.

Echo der Zeit, 19.04.2021, 18 Uhr

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Norbert Zeiner  (ZeN)
    Reformprojekt zu demokratischerer EU aus EU-Brussels: Die Zentrale will eigenes soziales Netzwerk aufziehen, in dem Bevölkerung aktiv ihre Anliegen einbringen soll. Anstelle Volksabstimmungen wird es dann wohl Umfragen auf dieser Platform geben, deren Auswertung EU-Brussels selber in der Hand hat. Das Bonmot "Glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast" kann dann transformiert werden in: "Glaube keiner Umfrage, die du nicht selber orchestriert und Ergebnis zurechtgerückt hast"…
  • Kommentar von Norbert Zeiner  (ZeN)
    Kann ja nur gut kommen, schaut man, wie solche kommerzielle Netzwerke schon zensurien und Teilnehmer ausschliessen. Was kann da von einem solchen Netzwerk gesteuert aus EU-Brussels erwartet werden. Jedenfalls werden Personen wie Farage wohl kaum willkommen sein....
  • Kommentar von Christian Halter  (⌒o⌒)人(⌒-⌒)
    Find ich eine tolle Idee. Wie wärs jetzt noch mit Demokratie? ;)
    1. Antwort von Reto Semmer  (Retosemmer)
      Mit Demokratie gar nichts. Desshalb brauchts Scheinaktivität. Leere Taten,Schall und Rauch.
      Ich bin froh als Schweizer an echten direktdemokrstischen Abstimmungen teilnehmen zu dürfen,teilzuhaben an einem ehrlichen Prozess .....