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Legende: Video Menschen am Festival ergreifen die Flucht abspielen. Laufzeit 00:12 Minuten.
Aus News-Clip vom 29.07.2019.
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Mutmasslicher Schütze getötet Vier Tote bei Schüssen auf Volksfest in Kalifornien

  • Bei Schüssen auf einem Volksfest in Kalifornien sind mindestens vier Menschen getötet worden, unter ihnen ein mutmasslicher Täter.
  • Wie die Polizei am Sonntagabend (Ortszeit) in der Stadt Gilroy südlich von San Francisco mitteilte, wurden zudem 15 Menschen verletzt.
  • Der Schütze sei mit einer Art Gewehr bewaffnet gewesen und habe anscheinend wahllos in die Menge gefeuert, sagte der örtliche Polizeichef.
  • Ein Motiv sei zunächst nicht zu erkennen gewesen.
Karte.
Legende: CNN

Der Mann sei nach nur einer Minute von den Beamten gestellt und erschossen worden. Nach einem möglichen zweiten Beteiligten werde gefahndet – ob auch dieser geschossen oder dem Schützen geholfen habe, sei unklar.

«Dies ist eine der Pressekonferenzen, die man in seiner Stadt niemals geben möchte», erklärte Smithee. Er bat Augenzeugen, der Polizei bei der Fahndung zu helfen. Der Täter sei mit Hilfe eines Werkzeuges durch einen Zaun auf das Areal des Volksfestes eingedrungen, um Sicherheitskontrollen zu umgehen. Dabei handelte es sich um das dreitägige «Gilroy Garlic Festival» (Gilroys Knoblauch-Festival). Laut dem Veranstalter zieht dieses Nahrungsmittel-Fest seit 1979 viele Familien an. Es hat sich auf knoblauchhaltige Speisen spezialisiert. Auch Musikgruppen treten dort auf.

Legende: Video Bilder aus der Luft abspielen. Laufzeit 01:00 Minuten.
Aus News-Clip vom 29.07.2019.

Eine Sprecherin des Santa Clara Valley Medical Center sagte der Deutschen Presse-Agentur, fünf Menschen seien in das Krankenhaus gebracht worden. Zu ihrem Zustand konnte sie zunächst keine Angaben machen. Auch US-Präsident Donald Trump meldete sich auf Twitter zu Wort. «Seid vorsichtig und passt auf!», appellierte er, bevor die Polizei von dem getöteten Schützen berichtete.

Ein Augenzeuge sagte dem regionalen Sender NBC Bay Area, eine Kugel habe seinen Kopf knapp verfehlt, und als er sich umdrehte, habe er zahlreiche Menschen rennen sehen. Der Schütze habe eine Art Tarnkleidung getragen, sagte ein anderer Zeuge. Wackelige Bilder auf NBC zeigten Menschen, die auf einer Wiese vor etwas wegrennen. Andere Aufnahmen zeigen Polizeiwagen mit Blaulicht. In Sozialen Medien kursieren zahlreiche Videos, in denen Schüsse zu hören sind.

In den USA kommt es immer wieder zu Vorfällen mit Schusswaffen. 2017 starben deswegen knapp 40 000 Menschen in den Vereinigten Staaten. Im Oktober 2017 hatte ein Mann bei einem Musikfestival in Las Vegas ein besonders folgenschweres Massaker angerichtet: Dutzende Menschen wurden getötet, als er von einem Hotel aus auf die Menschenmenge schoss.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Wieser  (Walt)
    Mein Beileid an die Opfer und deren Familien. Bitte keine voreiligen Schlussfolgerungen & Schuldzuweisungen vor ende der Untersuchung. Tatsache ist, US Staedte mit den strengsten Waffengesetzen wie Chicago, LA, Baltimore usw. haben die hoechste Schusswaffen Mordrate. So scheint das Problem eher nicht bei der Gesetzgebung zu liegen, viel eher bei der politischen Fuehrung. Z.b. Mangelnde Polizei Kompetenzen und mangelnde Polizei Praesenz.
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    1. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Herr Walter Wieser, bei uns sind die Leute in einem besonderen "Anti-USA"-Narrativ gefangen und vermögen es nicht, sich daraus zu befreien. - Manchmal braucht es eben auch Abstand zum Ereignis um das Ereignis selbst richtig zu verstehen.
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  • Kommentar von daniel schulz  (Alfonso)
    Die Waffenlobbyisten werden sofort aus ihren Löchern springen und behaupten, dass dies hätte verhindert werden können, wenn jeder „good guy“ eine Waffe gehabt hätte.
    Zum Vergleich: Im Vietnamkrieg starb jeder fünfte US-Soldat durch sogenanntes „friendly fire“. Und dies waren gut ausgebildete Soldaten. Man kann sich vorstellen wie das aussehen würde, wenn jeder mit einer Waffe rumrennt und die Polizei aufeinmal auf 50 Schiesswütige Waffennarren trifft.
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    40000 Tote, das ist ja schrecklich. Mehr als in einem mittelgrossen Krieg.Noch schrecklicher finde ich, dass Trump&Co nichts unternehmen wollen,um das (Schuss-)waffengesetz entscheidend zu verschärfen.Geld/Macht gegen Menschenleben, Morde, die die Regierung praktisch zulässt. Aber schauen wir nicht zu weit.Es gibt auch - vor allem unter Rechtsbürgerlichen - in der Schweiz Leute, die waffenverliebt sind und von der liberalen Gesetzgebung profitieren. Problematisch, weil Selbstjustiz denkbar ist.
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