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Legende: Die NRA ist eine der grössten Lobbyisten in den USA. Sie beeinflusst mit Geld zahlreiche politische Wahlen. Reuters
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Nach dem Massaker in Florida US-Firmen beenden Zusammenarbeit mit Waffenlobby NRA

  • Verschiedene US-Unternehmen wollen ihre Zusammenarbeit mit der mächtigen Waffenlobby NRA beenden.
  • Dabei geht es vor allem um gewährte Vergünstigungen für NRA-Mitglieder.
  • Dies, nachdem Studenten gegen die NRA und Politiker protestiert hatten.

Eine Reihe von Firmen, darunter die Versicherer Chubb und MetLife, die Sicherheitsfirma Symantec und die Autovermieter Avis Budget Group, Hertz und Enterprise kündigten an, nicht länger mit der NRA in Verbindung gebracht werden zu wollen.

Diese Firmen wollen entsprechende Partnerschaftsprogramme kündigen. In der Mehrheit der Fälle handelte es sich um Vorteile für NRA-Mitglieder, etwa um Vergünstigungen bei bestimmten Versicherungen oder beim Mieten eines Autos.

Auch Bank kündigte Vertrag

Am Donnerstag hatte bereits die First National Bank of Omaha angekündigt, einen Vertrag mit der NRA für eine Visa-Kreditkarte nicht zu verlängern. «Kunden-Feedback hat uns dazu veranlasst, unsere Beziehungen zur NRA zu überprüfen», teilte die Bank mit.

In den sozialen Netzwerken gab es massiven Druck durch die Nutzer. Der Hashtag #BoycottNRA zählte am Freitag zu den am häufig verwendetsten Schlagwörtern bei Twitter.

Am Valentinstag hatte ein 19-jähriger ehemaliger Schüler an einer High School in Florida 17 Menschen erschossen. Die Debatte über die laxen Waffengesetze in den USA wurde dadurch neu entfacht.

Waffenland USA

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27 Kommentare

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  • Kommentar von Benedikt Walchli  (Benedikt Walchli)
    Heuchlerischer doppel Standard? Alleine in 2012 wurden in den USA 1.2 Mio ungeborene brutal ermordet,was OK zu sein scheint, aber wegen den paar Shootings will man das Waffengesetz anpassen? Es sind nicht die Waffen, sondern unsere gesellschaftlichen Normen die aus den Angeln gehoben wurden, und nun wundern wir uns über die Konsequenzen!
  • Kommentar von Chruti Da Goya  (C-3PO)
    ...wer's glaubt.
  • Kommentar von Benedikt Walchli  (Benedikt Walchli)
    Liebe SRF warum nicht ein wenig tiefer gehen bei dieser Florida-Shooting-Story? Oder ist da eine Angst da, dass da etwas gegen Ihre politische Überzeugung zum Vorschein kommen könnte?
    1. Antwort von (SRF)
      Jede Vertiefung ist in unserem Sinne. Wenn Sie einen guten Ansatz haben, dann her damit. Gut möglich, dass wir das Thema heute nochmals in die Hand nehmen.
    2. Antwort von Benedikt Walchli  (Benedikt Walchli)
      ....z.B. Hätte die lokale Polizei eingreifen können, aber tat es nicht? Warum?
    3. Antwort von editor
      Keine Polizei-Einheit der Welt kann unmittelbar zur Stelle sein.
    4. Antwort von Hanspeter Müller  (HPMüller)
      @ Walchli: Weil nicht jeder zum Superman geboren worden ist? Dass der Hilfspolizist nicht eingegriffen hat wird jetzt zwar breitgeschlagen im Sinne dass er ein Feigling sei, die Tatsache. Dass er nicht eingegriffen hat unterstreicht aber nur die Tatsache, dass eine weitere Bewaffnung in und um Schulen die behauptete Verbesserung der Sicherheit nicht bringen wird. Die Bewaffnung allein macht niemanden kompetent in Terrorabwehr und schon gar nicht zum Helden.
    5. Antwort von Benedikt Walchli  (Benedikt Walchli)
      @ HP: z.B. In Israel nur 2 "School-Shootings" seit 1974 nachdem Lehrer bewaffnet wurden und in beiden Fällen wurde der Aggressor erschossen!