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Erdogan und Trump.
Legende: Die Türkei und die USA haben ihre gegenseitigen Visabeschränkungen aufgehoben (Archivbild). Keystone
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Nach drei Monaten USA und Türkei beenden Visastreit

  • Die USA und die Türkei haben ihren Streit um die Erteilung von Einreisevisa beendet.
  • Die diplomatischen Vertretungen der USA in der Türkei würden ab sofort wieder Visa an türkische Staatsbürger erteilen, teilte die amerikanische Botschaft in Ankara mit.
  • Kurz darauf meldete die türkische Botschaft in den USA, die Einschränkungen für US-Bürger würden ebenfalls aufgehoben.

Grund für den Visa-Streit war die Inhaftierung von zwei einheimischen Mitarbeitern von US-Konsulaten in der Türkei. Als Grund für die Verhaftungen wurden angebliche Verbindungen der Konsularmitarbeiter zum Prediger Fetullah Gülen angegeben. Gülen lebt im Exil in den USA. Die türkische Regierung macht ihn für den gescheiterten Putsch vom Juli 2016 verantwortlich.

Am 8. Oktober hatten zunächst die USA und dann die Türkei die Visavergabe ausgesetzt. Im November hatte sich der Konflikt bereits etwas entspannt und beide Seiten hatten wieder Visavergaben in begrenztem Umfang zugelassen. Die beiden Konsulatsmitarbeiter sind allerdings weiterhin in Haft.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Albert Planta  (Plal)
    Ich bin gegen Erdowahn und für "Ostjerusalem" - verkehrte Welt, gellen sie Frau Wüstnet;-)
    1. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      ja ich habe dasGanze umgekehrt. Kann doch jedem mal passieren, darum schrieb ich auch, ich bin mir nicht sicher. Tut mir leid.
  • Kommentar von Charles Halbeisen  (ch)
    Da ist Erdogan aber billig davon gekommen. Ich kann mit schwer vorstellen, dass das Trump ohne Gegenleistung gemacht hat.
    1. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Hat Erdogan Trump nicht unterstützt bei der Frage, Jerusalem? Bin aber nicht ganz sicher. Dann wäre das die Gegenleistung als Dank.
    2. Antwort von E. Waeden  (E. W.)
      Wenn ich nicht sehr irre, hat er Trump deswegen scharf angegriffen & verurteilt. Die Inhaftierung USA-Bürger dürfte also schon eher Grund für dieses Einlenken sein. In Deutschland will man ja auch eine bessere Zusammenarbeit mit der Türkei fördern, weil er vor Weihnachten Bürger aus Deutschland frei gelassen hat. Egal, wieviele tausend Menschen sonst noch dort in den Gefängnissen sitzen & das Menschenrecht mit Füssen getreten wird. Und die Geschäfte von E. mit RU, dürften auch eine Rolle spielen
    3. Antwort von Christian Szabo  (C. Szabo)
      @Wüstner: Da liegen Sie falsch. Erdogan war sogar einer der Wortführer im muslimischen Lager gegen die USA. Ausserdem wird es der USA nicht passen, dass Erdogan auf verschiedenen "Hochzeiten" tanzt, auch von "bösen" Gegnern der USA.
    4. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Vielen Dank, ich wusste nur noch, dass er da sehr schnell mitgemischt hat. Dann war das logischer Weise auf Seiten Ost-Jerusalems