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Nach Ibiza-Affäre FPÖ schliesst Strache aus der Partei aus

  • Die FPÖ hat ihren ehemaligen Chef Heinz-Christian Strache aus der Partei ausgeschlossen.
  • Konkret vorgeworfen wird Strache der Missbrauch von Spesen. Ausserdem wurde Strache das Ibiza-Video zum Verhängnis.
  • Eine neu gegründete rechte Partei in Österreich könnte Strache aber zu einem schnellen Polit-ComebacK verhelfen.
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Aus dem Archiv: Strache beendet seine politische Karriere
Aus Tagesschau vom 01.10.2019.
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Die FPÖ hat ihren langjährigen Ex-Chef Heinz-Christian Strache nach den Wirren um das Ibiza-Video und eine Spesenaffäre aus der Partei ausgeschlossen. «Für uns ist es eine Befreiung, weil damit Ibiza für uns Geschichte ist und wir damit in die Zukunft schauen können», sagte FPÖ-Chef Norbert Hofer in Wien.

Wegen Spesenaffäre in den Schlagzeilen

Der 50-jährige Strache war im Mai nach der Veröffentlichung des Ibiza-Videos, auf dem er anfällig für Korruption wirkt, als Vizekanzler und Parteichef zurücktreten.Zuletzt geriet er wegen einer Spesenaffäre immer wieder in die Schlagzeilen, die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den 50-Jährigen. Strache bestreitet die Vorwürfe, Geld aus der Parteikasse für private Zwecke verwendet zu haben. Seine Parteimitgliedschaft ruhte zuletzt.
Dem ehemaligen Parteichef wurde wegen der Negativ-Schlagzeilen um seine Person eine erhebliche Mitschuld an den schlechten Wahlergebnissen der FPÖ bei der Nationalratswahl im September und bei zwei Landtagswahlen gegeben. Im Oktober verkündete Strache seinen Rückzug aus der Politik.

Geht Strache zur DAÖ?

In den vergangenen Wochen wurde in Österreich aber immer wieder über ein Comeback noch vor den Landtagswahlen in Wien im kommenden Jahr spekuliert. Eine neue Plattform dafür gibt es bereits: Am Donnerstag spalteten sich drei Strache nahestehende Wiener Landtagsabgeordnete von der FPÖ ab und gründeten Die Allianz für Österreich (DAÖ).

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
    Schon interessant der Fortlauf der Geschichte. Haben erst noch alle fpö'ler ihren Strache geschützt und über die Enthüllungen geschumpfen, schliessen sie ihn heute aus, notabene ebenfalls weil er scheinbar mit Recht, Gesetz, Anstand und Geld nicht umgehen kann. Besser gesagt, sich über alles stellt. Nimmt mich mal wunder, was die Schweizer Strache Beschützer und Verteidiger von damals heute in den social medias schreiben.
  • Kommentar von Norbert Zehner  (ZeN)
    Heute klammert man sich an jede "gute" Nachricht.
    1. Antwort von Jörg Frey  (giogio)
      Strache war von Anfang an wegen seiner überbordenden Geldgierigkeit überfällig. Das Dumme ist nur, dass es (kleine) Leute gibt, die glauben, Strache würde sich für die kleinen Leute engagieren. Herrn Strache sind die kleinen Leute schnurzegal, bei ihm zählt nur die eigene Kasse.
  • Kommentar von pedro neumann  (al pedro)
    Richtiger Enscheid. Strache sollte sich ganz aus der Politik zurückziehen. Der Mann ist untragbar und schadet bloss der Sache...