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Legende: Video Raketenalarm in Tel Aviv abspielen. Laufzeit 00:20 Minuten.
Aus News-Clip vom 14.03.2019.
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Nach Raketen im Raum Tel Aviv Israels Militär greift Ziele im Gazastreifen an

  • Militante Palästinenser im Gazastreifen haben nach Angaben der israelischen Armee mindestens zwei Raketen auf den Grossraum Tel Aviv abgefeuert.
  • In der Folge haben israelische Kampfjets in der Nacht auf Freitag Ziele im Gazastreifen attackiert.
  • Israels Streitkräfte bestätigten auf Twitter Angriffe auf mehrere «terroristische Ziele».
Feuer am Nachthimmel über Gaza-Stadt
Legende: Rauch und Flammen über Gaza nach dem israelischen Luftangriff. Reuters

Laut dem Nachrichtensender Al-Arabija waren mindestens vier Explosionen in dem Küstengebiet am Mittelmeer zu hören, eine davon in der Stadt Gaza. Beschossen wurde demnach auch ein Quartier der radikalen Palästinenserorganisation Hamas in Chan Junis.

Nach Angaben der Armee hatten militante Palästinenser im Gazastreifen am Donnerstag mindestens zwei Raketen auf den Grossraum Tel Aviv abgefeuert. In der Stadt und ihren Vororten waren am Abend Warnsirenen und Explosionen zu hören.

Die israelische Armee teilte daraufhin mit, entgegen Medienberichten sei keines der Geschosse von dem Abwehrsystem Iron Dome abgefangen worden. Es habe weder Verletzte noch Sachschaden gegeben.

In der Nacht berichtete Al-Arabija dann von neuerlichen Raketenangriffen von palästinensischer Seite auf Grenzorte in Israel. Zuletzt war es im Gaza-Krieg im Sommer 2014 zu ähnlichen Angriffen auf den Grossraum Tel Aviv gekommen.

Brüchige Waffenruhe

Seit Monatsbeginn hatten Palästinenser mehrmals Raketen auf das israelische Grenzgebiet am Rande des Gazastreifens abgefeuert. Israels Luftwaffe bombardierte daraufhin Ziele in dem Küstenstreifen am Mittelmeer.

Ein Ende vergangenen Jahres von Ägypten ausgehandelte Waffenruhe zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Hamas ist zunehmend brüchig geworden.

Am 9. April wird in Israel ein neues Parlament gewählt. Führende Kandidaten haben eine härtere Gangart gegenüber militanten Palästinensern im Gazastreifen gefordert.

Gaza-Konflikt spitzt sich zu

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  • Der Konflikt zwischen Israel und den militanten Palästinenserorganisationen hat sich seit einem Jahr wieder aufgeheizt.
  • Bei teilweise gewaltsamen Protesten an der Gaza-Grenze sind seit dem 30. März gemäss Gesundheitsministerium in Gaza mehr als 260 Palästinenser getötet und tausende weitere verletzt worden.
  • Israel hat vor mehr als zehn Jahren eine Blockade über das Küstengebiet verhängt, die von Ägypten mitgetragen wird. Beide Länder begründen dies mit Sicherheitsinteressen.
  • Im Gazastreifen leben rund zwei Millionen Menschen unter schwierigen Bedingungen. Es mangelt unter anderem an Trinkwasser und Strom.
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5 Kommentare

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  • Kommentar von Franc Settler  (Matther)
    Zwei Raketen werden Richtung Tel Aviv geschossen.
    Unsere Medien berichten dann so: Israels Militär greift Ziele im Gazastreifen an (klein geschrieben --> Nach Raketen im Raum Tel Aviv.
    Wo bleibt die Sachlichkeit?
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    1. Antwort von Andrew Simon  (A. Simon)
      Das ist doch immer so, offenbar hat das System. Zudem wird meistens erst dann berichtet, wenn Israel zurückschlägt. Dann sind die israelischen Streitkräfte aktiv die Angreifer, in der Passivform „wurden Raketen nach Israel abgefeuert“. Von wem, wird dann meist auch nicht klar genannt.
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  • Kommentar von Haller Hans  (H.Haller)
    Solange es eine Hamas oder eine PLO gibt, wird es kaum möglich sein eine "Lösung" finden zu können. Die Zielsetzungen dieser beiden Organisationen sind von der Gestalt, dass ein Frieden eigentlich gar nicht gewünscht wird.
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    1. Antwort von Charles Grossrieder  (View)
      Ich glaube auch nicht, dass ein Frieden unbedingt in Isreals Interesse ist. Wäre ungemütlich fuer sie, wenn sich plötzlich alle Nachbarstaaten brüderlich zusammen finden. Z.B. ein vom Kriege geschwächtes Syrien und Irak zwischen ihnen und einem stark sanktionierten Iran, wird sicher begruesst. Da könnten diese Hamas Streiche auch gelegen kommen un den Status Quo des Unfriedens bezubehalten. Ich denke, diese Kaempfer sind nur kleine Marionetten auf einer grossen Bühne.
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    2. Antwort von Roland Gadient  (Roland Gadient)
      Es sind nicht nur die die Hamas und PLO sondern die Israeli treiben schon seit Jahren ein hinterhältiges Spiel (mit Unterstützung der USA/EU) dieser Staat hat totale Narrenfreit was militärische Aktionen in dieser Region anbetrifft und masst sich an in anderen Regionen (Iran,Syrien, Irak) mit zu entscheiden was hier läuft und wie.
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