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Nach Wahlniederlage des PD Parteichef Matteo Renzi tritt zurück

  • Matteo Renzi hat seinen Rücktritt als Parteivorsitzender der italienischen Sozialdemokraten (Partito Democratico) angekündigt.
  • Die Wahlniederlage zwinge die Partei, eine neue Seite aufzuschlagen, sagte Renzi am Abend in Rom.
  • Den Entschluss fasste Renzi nach der historischen Wahlschlappe. Der PD erhielt nur noch 18,7 Prozent Wähleranteil.
Legende: Video Ungewisse Regierungsbildung in Italien abspielen. Laufzeit 02:43 Minuten.
Aus Tagesschau vom 05.03.2018.

Der frühere Regierungschef Matteo Renzi betonte, der Partito Democratico (PD) werde in die Opposition gehen und sich keinem Regierungsbündnis anschliessen. «Es ist selbstverständlich, dass ich die Führung des Partito Democratico abgebe.»

«Die Niederlage verlangt von uns, dass wir eine neue Seite im PD öffnen», sagte Renzi an einer Medienkonferenz in Rom. «Aber wer auch immer gewonnen hat, hat nicht die nötige Zahl der Sitze, um zu regieren. Wir haben es nicht geschafft, den extremistischen Wind zu blockieren.»

Die Sozialdemokraten, denen auch Ministerpräsident Paolo Gentiloni angehört, waren bei den Wahlen am Sonntag mit 18,7 Prozent deutlich hinter die Bewegung Cinque Stelle (Fünf Sterne) mit 32,6 Prozent und die Rechtsallianz (Lega, Forza und die Fratelli d'Italia) mit 37 Prozent zurückgefallen. 2013 lag der PD noch bei 25,4 Prozent.

Legende: Video «Italia quo vadis?» – «Das weiss nur Jupiter.» abspielen. Laufzeit 01:31 Minuten.
Aus Tagesschau vom 05.03.2018.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Was da im 60Mio Einwohnerland Italien in den letzten Jahren politisch abgehts ist ein wahres "Trauerspiel"! Feternwirtschaft, Korruption und Gangstertum prägen den Alltag und das macht einfach nur "traurig"! Italien ist ein so wunderbares und schönes Land mit so liebenswerten Menschen! Es ist zu hoffen das es bald besser wird!
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  • Kommentar von Mischa Markert (THECOMMENTATOR)
    Gemäss vielen Kommentatoren hat Renzo's Ego gerade seine Partei gespalten.
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  • Kommentar von Mischa Markert (THECOMMENTATOR)
    Oder auch nicht. Er will ja dafür sorgen, dass es keine "Mauscheleien" mit den Extremisten gibt. Er will aber auch technisch für eine Regierungsbildung nicht zur Verfügung stehen. Er sagt "er", also will er technisch noch nicht zurücktreten, bis eine neue Regierung steht, an der er keinen Anteil hat. Ist schon etwas irr, das Ganze.
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