Darum geht es: Die Nasa-Raumkapsel «Orion» hat den Mond umrundet und ist jetzt wieder auf dem Weg zur Erde. Die drei Astronauten und die Astronautin an Bord der «Orion» hatten sich dem Erdtrabanten auf rund 6545 Kilometer angenähert. Dabei waren sie maximal 406'771 Kilometer von der Erde entfernt, wie die Nasa bekanntgab – so weit, wie das noch nie zuvor ein Mensch gewesen ist. Damit brach die Crew den 1970 aufgestellten Entfernungsrekord der «Apollo-13»-Mission.
Artemis II: Bilder von Erde und Mond
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Bild 1 von 6. Die Erde leuchtet: dieses Bild machte der Artemis-II-Astronaut und Kommandant des Orion-Flugs Reid Wiseman. Bildquelle: Keystone / NASA via AP .
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Bild 2 von 6. Der vollständig beleuchtete Mond. Rechts die Hemisphäre, die wir von der Erde aus sehen, erkennbar an den dunklen Flecken. 6. April 2026. Bildquelle: NASA via Reuters.
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Bild 3 von 6. Der Erde von der Orion-Kapsel aus gesehen, nachdem das Raumschiff seine grösste Entfernung vom Planeten erreicht hat. Screenshot aus einem Livestream-Video vom 6. April 2026. Bildquelle: NASA via Reuters.
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Bild 4 von 6. Das Raumschiff Orion nähert sich dem Mond: Screenshot aus einem Livestream-Video vom 6. April 2026. Bildquelle: NASA via Reuters.
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Bild 5 von 6. Astronaut Reid Wiseman blickt aus einem Fenster der Orion auf die Erde, unterwegs zum Mond am Donnerstag, 2. April 2026. Bildquelle: Keystone / NASA via AP .
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Bild 6 von 6. Die Reise der «Artremis-2»-Mission gleicht einer 8 rund um Erde und Mond. Rund um den 12. April sollen die drei Raumfahrer und die Raumfahrerin wieder auf der Erde landen. Bildquelle: nasa.
Hinter dem Mond: Während die «Orion» hinter dem Mond verschwand, war der Funkkontakt zur Erde für etwa 40 Minuten unterbrochen. Zuvor hatte sich der Astronaut Victor Glover mit den Worten verabschiedet: «Wir sehen uns auf der anderen Seite.» Nach dem Wiederauftauchen meldete sich die Astronautin Christina Koch als Erste zurück. Es sei grossartig, wieder von der Erde zu hören, sagte sie. Die Crew könne von ihrer Position aus auf der Erde bereits den afrikanischen Kontinent und Asien erkennen.
Ehrung für die Vorgänger: Sie wollten mit ihrer Reise um den Mond auch alle ihre Vorgänger in der bemannten Raumfahrt ehren, sagte der kanadische Astronaut Jeremy Hansen. «Wir wählen diesen Moment, um diese Generation und die nächste herauszufordern, sicherzustellen, dass dieser Rekord nicht lange hält.» Das Nasa-Kontrollzentrum gratulierte den vier Astronauten.
Nordamerikanische Crew: Die Raumschiffbesatzung besteht aus den US-Amerikanern Christina Koch, Victor Glover, Reid Wiseman sowie aus dem Kanadier Jeremy Hansen. Für Glover, Koch und Wiseman ist es der zweite Flug ins All, für Hansen der erste. Koch ist die erste Frau an Bord einer Mondmission der Nasa, Glover ist der erste nicht-weisse Mensch und Hansen der erste Kanadier.
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Bild 1 von 5. Der 1975 im US-Bundesstaat Maryland geborene Nasa-Astronaut Reid Wiseman ist der Kommandant der «Artemis-2»-Mission. Wiseman war Teil der US-Marine und Testpilot und hat bereits eine Astronauten-Mission zur ISS absolviert. Der 50-Jährige ist Vater von zwei Töchtern, seine Ehefrau starb 2020. Bildquelle: AP Photo/Chris O'Meara.
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Bild 2 von 5. Die 1979 im US-Bundesstaat Michigan geborene Nasa-Astronautin Christina Koch ist die erste Frau an Bord einer Mondmission. Sie studierte Physik und Elektrotechnik und arbeitete dann unter anderem als Wissenschaftlerin in der Antarktis. Bildquelle: AP Photo/Chris O'Meara.
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Bild 3 von 5. Der am 1976 im US-Bundesstaat Kalifornien geborene Nasa-Astronaut Victor Glover ist der erste nicht-weisse Mensch an Bord einer Mondmission. Glover studierte Ingenieurswissenschaften und hat bereits einen Einsatz an Bord der ISS hinter sich. Der 49-Jährige ist verheiratet und hat vier Töchter. Bildquelle: EPA/CRISTOBAL HERRERA-ULASHKEVICH.
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Bild 4 von 5. Der 1976 in der Provinz Ontario geborene Astronaut Jeremy Hansen ist der erste Kanadier und der erste Nicht-Amerikaner an Bord einer Mond-Mission. Er hat lange als Pilot gearbeitet und war noch nie zuvor im All. Bildquelle: AP Photo/John Raoux.
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Bild 5 von 5. Und so sind die drei Astronauten und die Astronautin auf ihrer Reise rund um den Mond unterwegs. Die Platzverhältnisse in der «Orion»-Raumkapsel sind eng. Bildquelle: AP/nasa.
Zehntägige Mission: Die «Artemis-2»-Mission war nach mehrmaliger Verschiebung in den letzten Monaten in der Nacht zum 2. April (MESZ) gestartet. Die vier Astronauten hoben an Bord der «Orion»-Kapsel mit dem Raketensystem «Space Launch System» vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ab. Nach rund zehn Tagen – also rund um den 12. April – soll die Kapsel im Pazifik landen.
Start der Artemis-2-Mission – Die besten Bilder
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Bild 1 von 8. Auf dem Weg Richtung Mond: Der Start der Artemis-2-Mission vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral ist geglückt. Bildquelle: REUTERS/Joe Skipper.
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Bild 2 von 8. Ein Spektakel: Schaulustige verfolgen den Start in Florida. Bildquelle: AP Photo/Phelan M. Ebenhack.
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Bild 3 von 8. Satellitenbild der «Orion»-Kapsel mit dem Raketensystem «Space Launch System» vor dem Start. Bildquelle: Satellite image ©2026 Vantor.
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Bild 4 von 8. Etwa zehn Tage soll die Mission dauern. Bildquelle: Keystone/AP via Nasa.
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Bild 5 von 8. Sie werden rund um den Mond fliegen: Die Astronauten Victor Glover (Pilot), Reid Wiseman (Kommandant), Jeremy Hansen (Missionsspezialist) und Christina Koch (Missionsspezialistin). Bildquelle: AP Photo/Chris O'Meara.
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Bild 6 von 8. Ein Abschiedsgruss: Kommandant Reid Wiseman kurz vor dem Start. Bildquelle: EPA/CRISTOBAL HERRERA-ULASHKEVICH.
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Bild 7 von 8. Astronautin Christina Koch ist die erste Frau, die an einer Mondmission teilnimmt. Bildquelle: EPA/CRISTOBAL HERRERA-ULASHKEVICH.
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Bild 8 von 8. Mit Artemis 2 schicken die USA erstmals seit 50 Jahren wieder Menschen in Richtung Mond. Bildquelle: REUTERS/Jon Nazca.
Die Route um den Mond: Der Flugverlauf von «Artemis 2» gleicht einer «8» um Erde und Mond. Die vier Astronauten sollen insgesamt mehr als 2.3 Millionen Kilometer zurücklegen, bevor sie im Pazifik wassern. Bei ihrem Flug rund um den Mond beobachteten die Astronauten den Himmelskörper rund sieben Stunden lang besonders intensiv. Insbesondere auf der Rückseite des Mondes konnten sie dabei – auch aufgrund der Sonnenverhältnisse – Dinge sehen, die nie ein Mensch zuvor mit den eigenen Augen gesehen hat.
Historische Vorbilder: Der erste Mensch auf dem Mond war am 20. Juli 1969 Neil Armstrong. Als bislang letzter Mensch verliess im Dezember 1972 der 2017 verstorbene Nasa-Astronaut Eugene Cernan mit der «Apollo 17»-Mission den Erdtrabanten. Insgesamt brachten die USA als bislang einziges Land mit den «Apollo»-Missionen zwischen 1969 und 1972 zwölf Astronauten auf den Mond.