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International Nato öffnet Beitrittstüre für die Ukraine

Kiew will das Volk über einen Nato-Beitritt abstimmen lassen. Nato-Generalsekretär Stoltenberg würde das Votum «respektieren».

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor einer Nato-Fahne
Legende: Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg will keinen Kalten Krieg und mit Russland weiter in Dialog treten. Keystone

Die Nato will ein Referendum in der Ukraine über einen Beitritt zum Bündnis berücksichtigen. «Wenn die Ukraine eine solche Entscheidung trifft und der Nato beitreten will, werde ich ihre Entscheidung respektieren», sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg dem russischen Radiosender Echo Moskwy. Russland kritisiert die Beitrittspläne.

Kiew strebt einen Nato-Beitritt an. Präsident Petro Poroschenko will das Volk abstimmen lassen, sobald wichtige Kriterien dafür erfüllt sind.

Stoltenberg will «Kalten Krieg» vermeiden

Russland sieht in einer Ausdehnung der Nato eine Gefahr für seine Sicherheit. Moskaus Nato-Botschafter Alexander Gruschko forderte die Allianz auf, den blockfreien Status der Ukraine anzuerkennen.

«Wir wollen keine Konfrontation mit Russland und wir brauchen keinen neuen Kalten Krieg», sagte Stoltenberg. Russland müsse dies allerdings auch wollen. Stoltenberg bekräftigte Vorwürfe der Nato, dass russische Soldaten in der Ostukraine aktiv seien. Die Führung in Moskau weist dies zurück.

64 Kommentare

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  • Kommentar von Arthur rehruf, Schwanden
    Die NATO ist kein Verteidigungsbündnis sondern ein angriffsbündnis unter der Fuchtel der Amerikaner sprich eine Legion des Imperiums wer über 300 Militär basen auf der ganzen Welt betreibt ist ein Imperium wenn einer jemanden umbringt wird er mörder genannt und verurteilt wenn Mann Tausende umbringt wird es Aussenpolitik genannt und niemand wird zurrechenschaft gezogen im Namen der Demokratie oder sonst einer Ideologie ist dann plötzlich alles gerechtfertigt morden stehlen Lügen betrügen usw !
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    1. Antwort von Marcel Chauvet, Neustadt
      ...schon verwunderlich, dass bei den schlimmen Anschuldigungen die sie da vorbringen, die "böhsen Onkelz" von der NATO die Schweiz in Ruhe gelassen haben oder befürchten Sie gar, dass die Mordbuben von der NATO sich die Schweiz bei nächster Gelegenheit womöglich vorknöpfen ?
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  • Kommentar von Hans Haller, Kölliken
    Ich bin felsenfest überzeugt, dass die Urheber der Krise in Moskau sitzen. Die wollen auf biegen und brechen expandieren. Glücklicherweise wird die westliche Hemisphäre durch das NATO-Schutzschild beschützt!
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    1. Antwort von Christa wüstner, Reinach
      Aber die westliche "Hemisphäre" wird auch durch die Provokation der NATO, der Ukraine icl. Ostukraine und der Krim die Türen für einen Natobeitritt zu öffnen, in die schlimmste Krise gestürzt. Hoffen wir, dass das NATO Schutzschild, wie Sie es nennen, auch richtig funktioniert
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    2. Antwort von H. Bernoulli, Zürich
      Wollen auf biegen und brechen expandieren? Die Sanktionen wurden nach MH17-Absturz so richtig in Gang gesetzt. MH17: alles deutet auf eine false-flag Op. hin. Der Putsch in der Ukraine mit Machtergreifung US-finanzierter Politiker kam vor (!) der Sezession der Krim. Die zeitliche Abfolge der Ereignisse, die Taten der USA und RU zeigen eindeutig, wer der Agressor ist und wer besonnen reagiert und die Krise in friedliche Bahnen gelenkt hat.
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  • Kommentar von Albert Planta, Chur
    Perestroika und Glasnost sind schon längst aus dem Kreml verflogen, folglich hat die NATO wieder ihre angestammte Aufgabe wiedergefunden.
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