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Neue Rüstungs-Vereinbarung Die Schweiz und Südafrika rücken enger zusammen

  • Der Bundesrat will im Rüstungsbereich enger mit Südafrika zusammenarbeiten.
  • Er hat am Mittwoch ein Abkommen über den gegenseitigen Schutz von klassifizierten Informationen und eine Vereinbarung zur Kooperation genehmigt.
  • Im Vordergrund stehe die Zusammenarbeit mit der südafrikanischen Luftwaffe sowie mit der Beschaffungs- und der Forschungsbehörde, schreibt das Verteidigungsdepartement (VBS) in einer Mitteilung.
Ein südafrikanischer Helikopter entlädt Leuchtgeschosse
Legende: Eine engere Zusammenarbeit mit der südafrikanischen Luftwaffe steht im Vordergrund des Abkommens. Reuters

Die Rüstungszusammenarbeit zwischen der Schweiz und Südafrika habe sich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Deshalb brauche es bilaterale Vereinbarungen, die den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit regelten.

Neue Möglichkeiten für Schweizer Firmen

Mit dem Informationsschutzabkommen können klassifizierte Informationen ausgetauscht werden. Solche Abkommen ermöglichten es Schweizer Firmen, sich für ausgeschriebene Aufträge mit klassifiziertem Inhalt zu bewerben, schreibt das VBS.

In der Vereinbarung zur Kooperation wird festgehalten, dass beide Staaten ihre Rüstungszusammenarbeit vertiefen, ihre Ressourcen zielgerichtet nutzen und die Leistungsfähigkeit ihrer Rüstungsindustrien stärken wollen. Der Bundesrat hat das VBS ermächtigt, die Vereinbarung zu unterzeichnen.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Ein ganzer Kontinent als Pufferzone. Und keine allzu derben wirtschaftlichen VErflechtungen. Da ist es natürlich voll in Ordnung, Waffendeals zu machen. Wenn's dann knallt, erreichen uns die Schockwellen kaum. Thumbs up, Bundesrat! Nach Euren eigenen Moral- und Staatsvorstellungen ist das eine Glanzleistung!
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  • Kommentar von Paul Soltermann (ps)
    Ich denke einfach, dass es sehr schade ist um die intellektuellen Ressourcen, welche in die schwer kapitalgetränkte (oeffentliche Gelder) Entwicklung von Kriegsmaterial investiert werden. Obgleich gelegentlich auch einige Brosamen davon für die friedliche Nutzung abfallen fehlen diese menschlichen Ressourcen dann für die gezielte Loesung von echten Problemen: zB BioControl statt Panik&Giftkeule, Energie Optimierungsprogramme fuer Fertigung, Wohnung und Verkehr, gesundheitsPrävention etc.
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  • Kommentar von elize naude (elize)
    in mein alte heimat südafrika herrscht jetzt schon genügend gewalt weil jeder burger meint bewaffet zu sein... einen grossteil der bevölkerung haben kaum was zum essen, aber das korrupte regime hat genügende geld mit der "NEUTRALEN" schweiz so ein waffen deal einzugehen...
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