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Neue Studie zeigt Investitionen wegen Klimawandel werden sich lohnen

  • Angesichts der enormen Herausforderungen durch die Klimakrise betont eine neue Studie den wirtschaftlichen Nutzen von Investitionen in Infrastruktur und Landwirtschaft.
  • Die «Globale Kommission für Anpassung» schätzt, dass Investitionen von knapp zwei Billionen Dollar in die klimatische Widerstandsfähigkeit bis 2030 einen Nettogewinn von sieben Billionen generieren werden.
  • Zu den Initiatoren der Studie gehören der ehemalige UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und der Milliardär Bill Gates.
Legende: Video Aus dem Archiv: Der Klimawandel kostet – und wie abspielen. Laufzeit 05:04 Minuten.
Aus ECO vom 03.12.2018.

Der Bericht stellt heraus, dass die wirtschaftliche Anpassung an die Folgen des Klimawandels nicht nur geboten, sondern auch lukrativ sei. In der Studie, die zeitgleich in mehreren Städten der Welt vorgestellt wurde, geht es darum, die Wirtschaft vor Verlusten durch den Klimawandel zu schützen und gleichzeitig ökonomische Chancen aufzuzeigen.

Dazu gehören beispielsweise verbesserte Frühwarnsysteme für sich häufende Naturkatastrophen, dürreresistente Nutzpflanzen oder besserer Hochwasserschutz. Der Bericht, zu dessen Trägern neben Ban Ki Moon und Bill Gates auch Weltbank-Chefin Kristalina Georgieva gehört, wird auch von einer Reihe von Staaten – darunter China, Indien, Deutschland, China oder Grossbritannien – unterstützt.

«Revolutionen» gegen Klimakrise

In dem Bericht werden «drei Revolutionen» gefordert: beim Verständnis, der Planung und der Finanzierung von Klimafolgenanpassungen. Das Verständnis der Gefahren der Erderwärmung und die Kenntnisse über mögliche Schutzmassnahmen müssten sich in staatlichen und privatwirtschaftlichen Entscheidungen widerspiegeln. Die Anpassungsmassnahmen müssten besser geplant und finanziert werden.

Die «Globale Kommission für Anpassung» hat sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für die Folgen des Klimawandels und mögliche Schutzmassnahmen schärfen. Ihr Bericht wurde knapp zwei Wochen vor dem Uno-Klimagipfel in New York veröffentlicht, zu dem Uno-Generalsekretär Antonio Guterres eingeladen hat.

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30 Kommentare

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  • Kommentar von Ruedi Hammer  (Ruedi Hammer)
    Ja Steuern einzutreiben ist immer lukrativer als Steuern zu zahlen. Das weiss und macht die Monarchie schon seit Jahrhunderten so.
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  • Kommentar von N. Schmid  (Schmid)
    Die Welt konsumiert 100 Millionen Fass (=159 l) Öl pro Tag. Wenn man nur mit 80 Rappen pro Liter Benzin/Diesel/Kerosin/Heizöl rechnet sind das 12.7 Mrd Franken pro Tag. 12.7 Mrd Franken pro Tag ohne den imensen Kohle- und Gasverbrauch.
    Die Abhängigkeit von den fossilen Energien ist alles andere als günstig, selbst wenn man davon ausgehen würde, dass CO2 kein Treibhausgas ist.
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  • Kommentar von N. Schmid  (Schmid)
    Die Tatsache, dass die Schweiz Europameister im Heizöl verbrauchen ist, lohnt sich höchstens für die ausländischen Ölscheiche, aber sicher nicht für die Schweiz, welche keine einzige Ölquelle besitzt. Würde die Schweiz stattdessen auf Wärmepumpen und Stromdächer setzen, wäre das für die Schweiz wirtschaftlich wesentlich lukrativer (Schweizer Elektriker und Dachdecker bezahlen im Gegensatz zu den Ölscheichen Steuern in der Schweiz).
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