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USA wollen Druck auf Nordkorea erhöhen
Aus Tagesschau vom 27.04.2017.
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Trump informiert Senatoren Nordkorea-Sitzung zur Show gemacht

Der US-Präsident hat die Senatoren zu Nordkorea ins Bild gesetzt – dafür liess er sie extra ins Weisse Haus karren.

Die amerikanische Regierung hat ungewöhnliche Schritte ergriffen: Mit Autobussen wurden fast alle der hundert Senatoren vom Kapitol ins Weisse Haus chauffiert. Dort sollen sie von Präsident Donald Trump über dessen Nordkorea-Strategie informiert worden sein. Auch Aussenminister Rex Tillerson, Verteidigungsminister James Mattis, Generalstabschef Joe Dunford und Geheimdienstdirektor Dan Costas sollen am Treffen teilgenommen haben.

«Eine weitere Show von Präsident Trump»

«Normalerweise finden solche Treffen ohne grosse Aufruhr im Kapitol statt», sagt SRF-Korrespondent Peter Düggeli. Demokratische Senatoren hätten denn auch wenig Verständnis gezeigt, warum sie für das Treffen extra ins Weisse Haus gefahren werden mussten. «Viele sagen, sie seien nicht mehr als das Beigemüse für eine weitere Show von Präsident Trump.»

Früher als von Beobachtern erwartet haben die USA am Mittwoch damit begonnen, das Raketenabwehrsystem THAAD in Südkorea zu stationieren. Die Marine übt mit den südkoreanischen Streitkräften, ein Atom-U-Boot wurde in die Gewässer in der Region verlegt und ein Flugzeugträger ist auf dem Weg in die Region. Von der kalifornischen Luftwaffenbasis Vandenberg aus wurde am Mittwoch eine Interkontinentalrakete des Typs «Minuteman»getestet – dieses Waffensystem kann mit Atomsprengköpfen bestückt werden.

«Ging nicht um Militärschlag»

Echte militärische Absichten scheint es aber in Washington bisher nicht zu geben. Bei den Gesprächen mit den Senatoren sei es nicht darum gegangen, ob es eine parlamentarische Unterstützung für einen Militärschlag geben könnte, sagte der demokratische Senator Chris Coons.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Christophe Bühler  ((Bühli))
    Sitzung zur Show gemacht... da fragt man/frau sich, wann kommt der show down.
  • Kommentar von Esther Siefert  (E.S. (parteilos))
    ...aber er schafft Arbeitsplätze - die Bus-Chauffeure hatten einen Job - vom Capitol insweisse Haus - immerhin...
  • Kommentar von Hanspeter Müller  (HPMüller)
    Trump hat sich selber grossmaulig eine hohe Latte gelegt, was er alles erreichen wird in den ersten 100 Tagen im Amt. Die 100 Tage im Amt sind bald vorüber und er hat noch nichts davon erreicht. Deshalb muss er jetzt das tun, was er als einziges bisher erfolgreich gemacht hat im Leben: eine Show abziehen. Bleibt nur zu hoffen und zu beten, dass er nicht aus Show auch noch den roten Knopf drückt.