- Marius Borg Høiby, der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, kommt vorerst aus der Untersuchungshaft frei.
- Die nächsten vier Wochen kann Høiby im Hausarrest verbringen – jedoch mit einer elektronischen Fussfessel, wie der Sender NRK berichtet.
- Die Staatsanwaltschaft legte Beschwerde ein. Sie hatte eine Verlängerung der U-Haft um vier Wochen gefordert.
Høiby war wegen 34 Straftaten zu vier Jahren Haft verurteilt worden, das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig. Angeklagt war er in 40 Punkten.
Das Gericht sprach ihn unter anderem wegen zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht sowie wegen Gewalt gegen eine Ex-Freundin schuldig. Gegen diese gilt ein Kontaktverbot, gegen das Høiby mehrfach verstossen haben soll. Die Polizei begründete die Untersuchungshaft mit der Gefahr weiterer Straftaten.
Høiby sitzt seit Beginn des Prozesses im Februar in Untersuchungshaft. Mehrfach beantragte er seine Freilassung, unter anderem, um bei seiner schwer lungenkranken Mutter Mette-Marit sein zu können. Die Anträge blieben erfolglos.