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International Obama bietet Hilfe an – und wird ausgebuht

Die Philippinen und die USA haben einen Militärpakt unterzeichnet. Obama darf seine Militärpräsenz auf den Philippinen erhöhen. Das Abkommen sorgt für Wirbel. In Manila skandierten Tausende: «Obama sofort aus Asien raus!»

Anti-Obama-Demonstration auf den Philippinen.
Legende: Tausende protestieren in Manila gegen den Besuch von US-Präsident Barack Obama. Keystone
Legende: Video USA verschärfen Sanktionen abspielen. Laufzeit 01:16 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 28.04.2014.

Zum Abschluss seiner Asienreise hat US-Präsident Barack Obama die Philippinen besucht. In der Hauptstadt Manila besprach er mit Präsident Benigno Aquino eine Intensivierung der Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung.

Kurz vor Obamas Eintreffen hatten Verteidigungsminister Voltaire Gazmin und US-Botschafter Philip Goldberg ein neues Verteidigungsabkommen geschlossen, das Washington eine grössere Militärpräsenz im Land erlaubt. Die Vereinbarung soll für zehn Jahre gelten.

«NObama!»

Vor dem Malacanang-Palast versammelten sich Tausende linke Gegner des Abkommens. Sie skandierten «NObama!» und «Obama sofort aus Asien raus!»

Die Philippinen erhoffen sich eine militärische Rückenstärkung von den USA. Sie streiten sich mit China um Gebiete im Südchinesischen Meer. Das Verteidigungsabkommen gibt den Amerikanern mehr als 20 Jahre nach Schliessung ehemaliger US-Stützpunkte Zugang zu philippinischen Militäreinrichtungen.

Das Land könne von der verstärkten Zusammenarbeit profitieren, dies sei aber nicht ohne Risiken, warnten auch Experten. «Während wir die Unterstützung der USA bekommen, könnten wir auch Feinde der Supermacht anziehen, darunter auch nicht-staatliche Feinde wie etwa Terroristen», sagte der Chef des Philippinischen Forschungsinstituts für Frieden, Gewalt und Terrorismus, Rommel Banlaoi.

Neue Sanktionen gegen Russland

Barack Obama sprach während seines Besuches auf den Philippinen auch über die Sanktionen gegen Russland. Die USA wollen noch am Montag neue Strafmassnahmen gegen Russland verhängen. Die Sanktionen würden Einzelpersonen und Firmen betreffen, jedoch nicht direkt auf Russlands Präsident Wladimir Putin abzielen.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Starke Bündnisse in Südostasien sind für die USA lebenswichtig. Malaysia, Indonesien und Vietnam sollten neben den Philippinen und Thailand in Zukunft als treue US-Aliierte gelten. Die USA müssen sich auch darum bemühen, den Status Taiwans zu sichern und Nordkorea, wenn notwendig, mit Waffengewalt zu entwaffnen. Nur so kann sich die USA in Asien wieder Respekt verschaffen.
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  • Kommentar von rené studer, zürich, thailand
    Die übliche Masche. 2 Taschen: Eine voll Dollar, welche nur den Papierwert haben bei realistischer Betrachtung, in der anderen die Pistolenkugel mit dem Namen des umworbenen Staatschef. Die USA haben Weltweit über tausend Stützpunkte verteilt, von denen sie den Ganzen Globus Terrorisieren, Tyrannisieren und die Völker im Demokratisierung Würgegriff halten. Die Säuberung in den US Streitkräften, entsorgte über 100 hohe Offiziere welche den Eid auf die Verfassung leisteten und nicht auf die NWO!
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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Ich warte nur noch bis er in der Schweiz wegen den sehr starken Deutschen ( von Obama als Partner 3er Klasse bezeichnet, Quelle Mr.Snowden ) einen Stützpunkt vereinbart.
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    1. Antwort von Werner Wyssmann, 4552 Derendingen
      @ M. Kaiser: Die Schweiz platzt schon aus allen Nähten und hat kaum noch Platz für einen US-Stützpunkt. Darüber hinaus ist die Schweiz schon fest in Ami-Händen!
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