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Busunglück in Moskau
Aus Tagesschau vom 25.12.2017.
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Offenbar Bremsdefekt Bus fährt in Metro-Unterführung

  • In Moskau ist ein Linienbus in den Eingang einer U-Bahn-Station gefahren und hat dabei mindestens vier Menschen tödlich verletzt. Mehr als ein dutzend Fussgänger wurden verletzt.
  • Der verhaftete 58-jährige Fahrer erklärte den Ermittlern, die Bremsen des Busses hätten versagt.

Der Bus fuhr die Treppe zu einer Unterführung hinunter und blieb dort stehen. Nach Angaben von Ermittlern sprach der Fahrer in einer ersten Vernehmung von einem Versagen der Bremsen. Er habe die Handbremse gelöst. Darauf habe sich der Bus selbst in Bewegung gesetzt, er habe ihn nicht mehr stoppen können.

Allerdings zeigen Videos im Internet, wie der Bus erst langsam durch eine Lücke zwischen anderen Fahrzeugen manövriert und dann die Treppe hinab fährt. Das erst ein Jahr alte Fahrzeug gehört einer örtlichen Buslinie.

Laut den Behörden kamen vier Menschen ums Leben. Von der Unfallstelle wurden Verletzte mit mehreren Helikoptern in Spitäler geflogen.

Spekulationen über Terrorakt

Auf russischen Websites wurde über einen Terrorakt spekuliert. In Moskau wurden vor allem in den 2000er Jahren immer wieder schwere Terroranschläge verübt. Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin kündigte eine Überprüfung der städtischen Fahrzeuge an.

Der Unfall ereignete sich auf dem Kutusowski Prospekt, eine Hauptstrasse im Westen Moskaus, an der ein vielbesuchtes Einkaufszentrum und die U-Bahn-Station «Slawjanski Bulwar» liegen.

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Bilder vom Busunglück in Moskau (unkommentiert)
Aus News-Clip vom 25.12.2017.
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