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Offener Streit in der Partei Vizepräsident Philippot verlässt den Front National

  • Florian Philippot, Vizepräsident des Front National, will nach einer Auseinandersetzung mit der Parteichefin Marine Le Pen die Partei verlassen.
  • Das kündigte Philippot im französischen TV-Sender France 2 an.
  • Le Pen hatte Philippot zuvor abgestraft und teilweise entmachtet.
  • Als Nachfolger nominiert die Parteichefin David Rachline, der zum äussersten rechten Flügel des Front National gehört und ihre Präsidentschaftskampagne leitete.

Le Pen hatte Philippot einen Interessenkonflikt vorgeworfen und ihm die Verantwortung für den Aufgabenbereich Strategie und Kommunikation entzogen. Den Titel eines Vizepräsidenten liess sie ihm aber.

Mit der Teilentmachtung Philippots reagierte Le Pen auf dessen Weigerung, den Vorsitz über eine von ihm gegründete politische Vereinigung aufzugeben. Diese nennt sich «Die Patrioten».

Philippot hatte die Vereinigung vor der Parlamentswahl im Juni gegründet. Kritiker werfen dem Vizepräsidenten vor, er habe die Vereinigung als Machthebel in den parteiinternen Streitigkeiten beim Front National einsetzen wollen.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Frank Henchler (Fränki)
    Parteien wie die AFD und der FN werden hoffentlich bald, wie viele vor ihnen, in der Versenkung verschwinden. Auch wenn die AFD wahrscheinlich 2stellig in den Bundestag einzieht, wird sie keine Chance haben, eine Regierungspartei zu stellen. Die Franzosen waren klug genug, mehrheitlich den FN, nicht zu wählen. Nachdem die Schweiz erst 1971 gemerkt, dass eigentlich nix dagegen spricht, Frauen auch wählen zu lassen, könnte man jetzt langsam mal anfangen, die SVP als stärkste Partei abzulösen.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Parteien wie FN oder AFD brauchen Feinde, einmal sind es die Ausländer, dann die Muslime und Morgen der Behinderte, der Alte oder vielleicht der Arbeitslose, der Schwule oder vielleicht doch der Sozialempfänger. Parteien die so gross werden, werden sich immer Schwache suchen um sich zu Profilieren, kennen wir auch in der Schweiz, einmal sind es die Ausländer, dann die Schein Invaliden und ein anderes mal die Sozialschmarotzer, doch die Probleme bleiben, weil man sich selbst nicht hinterfragt!
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  • Kommentar von Kurt Meier (Kurt3)
    Traurig , diese Protestparteien . Wollen Ihre Länder retten , aber streiten nur intern herum . Da bleibt nicht mehr viel für das Wichtigste .
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