- Das Norovirus hält die Organisatoren der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang auch am Vorabend der Eröffnungsfeier unter Spannung.
- Wie das Organisationskomitee mitteilte, hat sich die Zahl der Patienten einen Tag vor Beginn der Spiele um 42 auf 128 erhöht.
- Sportler sollen weiterhin nicht infiziert worden sein.
Von den neuen Fällen entfielen acht auf die Regionen Pyeongchang (drei) und Gangneung (fünf), wo sich die meisten Wettkampfstätten befinden. Die Zahl der Fälle in diesen Gebieten ist damit auf 31 gestiegen (Pyeongchang elf, Gangneung 20).
Das Norovirus verursacht neben anderen Symptomen Erbrechen und Magenkrämpfe und ist hoch ansteckend. Die Athleten und Betreuer von Swiss Olympic haben deswegen bei den Medientreffen auf das Schütteln von Händen verzichtet. «Wir wollen die Infektionsgefahr minimieren», erklärte Delegationschef Ralph Stöckli. Stattdessen wird sanft Faust gegen Faust geschlagen.