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«Urbi et Orbi» Papst ruft an Weihnachten zu Frieden auf

Legende: Video «Urbi et orbi» abspielen. Laufzeit 0:50 Minuten.
Aus Tagesschau vom 25.12.2016.
  • In seiner Weihnachtsansprache erinnerte der Papst an die Kriegsopfer in Syrien sowie an die Opfer von Terroranschlägen, an Vertriebenen, Migranten und Flüchtlinge.
  • Tausende hörten dem Papst auf dem Petersplatz in Rom zu. Millionen verfolgten die Ansprache im Fernsehen, Radio und Internet.

Papst Franziskus hat den Segen «Urbi et Orbi» gespendet und in seiner Weihnachtsbotschaft zu Frieden in aller Welt aufgerufen. Zugleich gedachte er der Opfer von Krieg und Terror. «Friede den Männern und Frauen im gemarterten Syrien, wo allzu viel Blut vergossen wurde.»

Das Oberhaupt der katholischen Kirche hielt seine Ansprache von der Loggia des Petersdoms aus: «Friede denen, die einen geliebten Menschen verloren haben durch grausame Terrorakte, die im Herzen vieler Länder und Städte Angst und Tod gesät haben.»

Er sprach auch den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern an, die Spannungen in der Ostukraine und erinnerte an das Leid in verschiedenen Regionen Afrikas, «wo der Terrorismus sogar Kinder ausnutzt, um Schreckenstaten und Morde zu verüben».

Die Botschaft des Papstes und der Segen «Urbi et Orbi» sind Höhepunkt der christlichen Weihnacht. Gläubige aus aller Welt verfolgten die Worte von Franziskus auf dem Petersplatz, Millionen hörten ihm über das Fernsehen, das Radio oder das Internet zu.

Legende: Video Päpstlicher Weihnachtssegen (Originalton) abspielen. Laufzeit 0:25 Minuten.
Aus News-Clip vom 25.12.2016.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Friede, Toleranz, vereinigende Liebe, Glaube und Hoffnung. Die Spitzenämter in der katholischen Kirche sind die wohl bequemsten Jobs, die es überhaupt gibt, null Leistungsdruck, denn niemand erwartet, dass diese Botschaften die geringste Wirkung zeigen. Wir brauchen aber heute Menschen, die wirklich etwas anpacken und verändern wollen, von Seiten der Kirche und der Politik kann man sich leider nichts erhoffen.
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    1. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Während der Pabst mit seinen Worten an Frieden, Glaube und Hoffnung erinnert und mahnt,, sitzen seine Schäfchen im Vatikan und lassen es sich Gutgehen. Noch nie hat ein Kardinal etwas wirklich Nützliches für die Menschen unternommen. Ausser Beten und um Vergebung bitten.
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    2. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Korrektur: Papst !
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Krieg und Terror sind nicht Ursachen, sondern Wirkungen eines permanenten Verteilungskampfes. Gerade christliche Kräfte haben weltweit viele Epochen Leid und Terror über fremde Ethnien gebracht. Im besten Fall wurden fremde Ethnien missioniert, im allgemeinen ausgebeutet und teilweise bis zur Vernichtung missbraucht. Und auch der jetzige Terror ist mindestens mehrheitlich Ursache einer langen Reihe von Kriegen, Überfällen und sonstigen Verbrechen, die von uns initiiert wurden. Actio & Reactio!
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Er ist ja einer, der mithilft die ganze Misere anzukurbeln. Wenn man uns ungefragt Millionen von "Flüchtlingen" nach Europa bringt, sollte er doch einmal überlegen, dass das ein grosses Problem ist. Der Papst kann +soll keine "himmlischen" Regeln auf der Welt einführen, hier ist Natur Gesetz. Wir sind erst im irdischen Leben angekommen +können uns hier auf den Himmel vorbereiten. Auch die Bibel weiss, dass es hier "Wölfe" gibt. Wenn wir alle Feinde lieben würden, gäbe es uns bestimmt nicht mehr!
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