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Papstwahl Jubel für den scheidenden Papst

Bei einem seiner letzten öffentlichen Auftritte ist Papst Benedikt XVI. noch einmal von Zehntausenden gefeiert worden. Er wolle der Kirche auch nach seinem Rücktritt dienen, sagte er im Angelus-Gebet auf dem Petersplatz, «aber in einer angemesseneren Weise für mein Alter und meine Kräfte».

Papst Benedikt XVI. will die Kirche auch nach seinem Rücktritt nicht im Stich lassen. Gott habe ihn gerufen, sich mehr der Meditation und dem Gebet zu widmen, das bedeute aber nicht, dass er die Kirche verlasse, sagte er bei seinem letzten Angelus-Gebet auf dem Petersplatz.

«Im Gegenteil, wenn Gott mich ruft, geschieht das, weil ich der Kirche weiter dienen kann mit derselben Hingabe und Liebe wie bisher, aber in einer angemesseneren Weise für mein Alter und meine Kräfte.»

Das Interesse an einem seiner letzten öffentlichen Auftritte war enorm. Nach Angaben des Vatikan kamen rund 100'000 Menschen – die ersten schon in den frühen Morgenstunden. «Danke! Im Gebet sind wir uns immer nahe», rief er ihnen zu.

Das Ende seines Pontifikats rückt für Benedikt näher. Seinen letzten öffentlichen Auftritt hat er bei der Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz. Am Donnerstag legt er sein Amt nieder.

Legende: Video Letzter Auftritt des Papstes abspielen. Laufzeit 01:08 Minuten.
Aus Tagesschau vom 24.02.2013.

Das Angelus-Gebet...

... wird in der katholischen Kirche morgens, mittags und abends gesprochen. Angelus ist das lateinische Wort für Engel. Das Gebet erinnert daran, wie Erzengel Gabriel Maria die Geburt Jesu verkündigte. Der Papst betet das Angelus jeden Sonntagmittag vom Fenster seines Arbeitszimmers aus mit allen Pilgern auf dem Petersplatz. 

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10 Kommentare

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  • Kommentar von J. Nehru, Solothurn
    Ich bin auch für eine Reformation der Kt. Kirche. Ich habe gelernt zwischen Religionen, Götter und Gottheiten zu unterscheiden. Dabei bemerkt das es einen Gott gibt der sich selbst Gott nennt. Ein Gott-gott so zu sagen. Find ich ein bischen Arogant, aber auch lustig. Das ist fast so komisch wie das Mutter Gottes / Sohn Gottes ding. .. ..oder das mit den schwarzen wilden (kt. christen) aus dem Uhrwald. Find ich alg. schon etwas veraltet.
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  • Kommentar von C.E.C.Yeager, Schweiz
    Besonders erschrekend finde ich jedoch dass es Weltweit gleich mehrere Nationen gibt, in denen Muslieme, Budisten, Hindus un wo möglich noch andere religionen mehrheitlich Problemlos nebeneinder leben können. Soweit so gut, wäre da nicht die eine tatsache: In den Nationen wo zu dem mix Christen hinzu kommen, gibt es Probleme. Womöglich sogar Krieg & Terror.
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Ein bisschen bessere Geschichtskenntnisse könnten auch Ihnen nicht schaden. Welche anderen Nationen meinen Sie denn? Beispiele bitte!! Tatsache ist, dass überall dort, wo die ersten Christen eintrafen - Indien, China oder wo auch immer -, bereits Kriege gewütet hatten und die gleiche Unterdrückung herrschte wie anderswo. Antichristliche Polemik löst kein einziges Problem auf Erden. Nur in einem gehe ich mit Ihnen einig: Die römisch-kath. Kirche braucht wirklich gründliche Reformen.
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  • Kommentar von C.E.C.Yeager, Schweiz
    Ein Papst den ich auch verstehe wen er in seiner Landessprache, redet fand ich sympatisch. Doch die Kirche muss sich reformieren. Wir leben im 21. jahrhundert. Hautfarben, Herkunft und Sexualität sollten keine unterschiede machen. Genau so wenig auch die Glaubensrichtung. Doch das tut es, wen nicht politisch dann halt in der religion.
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