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Papst Franziskus trifft Alt-Papst Ratzinger
Aus Tagesschau vom 23.03.2013.
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Papstwahl «Moment tiefer Verbundenheit»

Papst trifft Papst: Das gab es bisher noch nie. Der emeritierte Pontifex Papst Benedikt XVI. hat seinen Nachfolger Franziskus in Castel Gandolfo empfangen. Eine lange Umarmung, intensive Gespräche und ein gemeinsames Gebet: Das Treffen war herzlich.

Vier Tage nach seiner feierlichen Amtseinführung hat Papst Franziskus seinen Vorgänger besucht. Auf der Piazza in Castel Gandolfo brandeten Applaus und Rufe auf, als der neue Papst dort eintraf.

«Wir sind Brüder»

Die beiden tauschten sich vor einem Mittagessen in der Bibliothek aus. Der zurückgetretene Benedikt wohnt in der päpstlichen Sommerresidenz bis zu seinem späteren Umzug in ein Kloster im Vatikan.

Benedikt und Franziskus teilten dann bei einem gemeinsamen Gebet in der kleinen Kapelle der Residenz eine Gebetsbank, nachdem Franziskus Benedikt dazu aufgefordert hatte. «Wir sind Brüder», sagte der Argentinier nach Angaben von Lombardi zu seinem Vorgänger.

Die Madonna der Bescheidenheit

Auch ein Geschenk hatte Franziskus dabei: Eine Madonnenfigur, die er Ratzinger überreichte. «Die Madonna der Bescheidenheit, erlauben Sie mir das zu sagen, hat mich an Sie denken lassen», sagte Franziskus. Benedikt bedankte sich mehrmals mit brüchiger Stimme, wie Vatikan-Sprecher Federico Lombardi berichtete. Das Treffen sei «ein Moment tiefer Verbundenheit» gewesen.

Wie es heisst, hatte Benedikt ein persönliches Memorandum für seinen Nachfolger vorbereitet. Dieser muss sich mit mehreren Krisen befassen, so mit der «Vatileaks»-Affäre im Vatikan.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Paul , St. Gallen
    Nichts ist wie es vorher war. Selbst dem Papst ist nichts mehr heilig.
    Zwei Päpste geht gar nicht! Der Willkür werden Tür und Tor geöffnet.
    Ich sehe eine schlechte Zukunft für die Katholische Kirche.
  • Kommentar von Halbeisen , Wil
    Wenn man diesen "Betenden" genau zuschaut, sieht man ein leichtes Grinsen des neuen Papstes, dem die Situation komisch vorkommt und der alte Papst denkt an seine schmerzenden Knochen. Sie sehen nicht frömmer aus als Bud Spencer und Terence Hill beim Beichten.
    1. Antwort von A. Jenny , Davos
      Danke, habe mich köstlich amüsiert über diesen Kommentar!
  • Kommentar von M. Bolder , Muhen
    @P. Oberholzer: Ihre Aussage, dass Religion nicht in die Öffentlichkeit gehöre, ist schlicht absurd. Religion ist Teil des öffentlichen Lebens, Gottesdienste und teilweise auch Feiern anderer Religionen sind öffentlich zugänglich. Dies, weil wir bei uns die Religionsfreiheit kennen und deshalb Religion in Freiheit ausgeübt werden darf. Wenn eine Religionsgemeinschaft über eine Milliarde Mitglieder hat, darf man durchaus darüber berichten. Sie dürfen aber solche Berichte auch nicht lesen...
    1. Antwort von M. Sucher , Aarau
      Meine vollste Zustimmung!