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Pegida-Demo in Dresden abgesagt
Aus Tagesschau vom 18.01.2015.
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International Pegida sagt Demo wegen Terror-Drohung ab

Die Absage der Pegida-Demonstration am Montag in Dresden geht auf konkrete Drohungen islamistischer Extremisten gegen Organisator Lutz Bachmann zurück. Offenbar liegen den deutschen Behörden entsprechende Hinweise ausländischer Geheimdienste vor.

Das Anti-Islam-Bündnis Pegida hat nach Terror-Drohungen islamistischer Extremisten seine für Montag geplante Kundgebung in Dresden abgesagt.

Kein befriedigendes Sicherheitskonzept

Es gebe Hinweise des Staatsschutzes, dass auf ein Mitglied des Organisationsteams an der Demo ein Attentat verübt werden solle, erklärten die Veranstalter. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa richten sich die Drohungen gegen Pegida-Organisator Lutz Bachmann. Demnach gab es am Freitag entsprechende Hinweise ausländischer Geheimdienste an die deutschen Behörden.

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Legende: An der Pegida in Dresden demonstrierten vor einer Woche bis zu 25'000 Menschen. Keystone

Die Pegida-Organisatoren erklärten, kurzfristig habe kein befriedigendes Sicherheitskonzept erarbeitet werden können. «Daher halten wir es für unverantwortlich, unsere Sympathisanten und unsere Stadt unkalkulierbaren Risiken auszusetzen.»

«Mord an einer Einzelperson»

Auch die Polizei in Dresden verbietet wegen der konkreten Anschlagsdrohungen gegen die Pegida für Montag alle öffentlichen Kundgebungen. Per Allgemeinverfügung seien alle Versammlungen unter freiem Himmel untersagt worden, sagte ein Polizeisprecher.

Nach vorliegenden Informationen seien Attentäter aufgerufen worden, sich unter die Pegida-Demonstranten zu mischen, «um zeitnah einen Mord an einer Einzelperson des Organisationsteams der Pegida-Demonstrationen zu begehen», heisst es in der Verfügung.

Keine Angaben über konkrete Pläne

Dieser Aufruf gleiche einem über einen Twitter-Account gesendeten Tweet, in dem auf Arabisch die Pegida-Demonstration als «Feindin des Islam» bezeichnet werde. Angaben zum konkreten Vorgehen lägen nicht vor.

Aber: «Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die Charakteristik terroristischer Anschläge ist auch mit dem Einsatz gemeingefährlicher Mittel zu rechnen und von einer unmittelbaren Gefährdung von Leib und Leben aller Teilnehmer an Versammlungen auszugehen», heisst es in dem Schreiben.

Audio
Politologe Hermann zu Pegida in der Schweiz
03:36 min, aus SRF 4 News aktuell vom 13.01.2015.
abspielen. Laufzeit 03:36 Minuten.

Pegida organisiert seit Mitte Oktober regelmässig Demonstrationen gegen eine vermeintliche Islamisierung des Abendlandes und eine Verschärfung des Asylrechts. Zuletzt kamen am vergangenen Montag nach Polizeiangaben rund 25'000 Menschen zur Demo nach Dresden.

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76 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Berger , Bern
    Die Linken haben was sie wollten. Der Islam übernimmt langsam Europa!
    1. Antwort von R.Anderegg , Zürich
      die Linksextremen stecken mit den Islamisten unter einer decke! Die wollen mit der masseneinwanderung nur die sozialindustrie ausbauen und die schweiz islamisieren! Weret den Anfängen!
  • Kommentar von Christophe Bühler , Langnau am Albis
    Das Abendland, lässt sich von Terroristen eine öffentliche Kundgebung vermiesen und sagt diese ab. Das beweist, der Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland ist von Islamisten erpressbar und so wird sogar die freie Meinungsbildung behindert. Wer jetzt noch meint wir haben keinen Religionskrieg, der sage: Gute Nacht Abendland.
  • Kommentar von J.Baltensperger , Zürich
    PEGIDA möge am besten für immer auf diese desktruktiven und gefährlichen Demos verzichten. Diese Islamophobie muss endlich aufhören! Was kann der deutsche Moslem dafür dass ein durchgeknallter Fundamentalist irgendwo eine Bombe hochgehen lässt? ...oder dürfen jetzt Katholiken nicht mehr mit Kindern arbeiten weil ein katholischer Pfarrer Kinder missbraucht hat? Es gilt den Graben zwischen friedlichen Menschen und Extremisten zu ziehen. Auch PEGIDA hat stark extremistische Tendenzen.
    1. Antwort von Hans Berger , Bern
      Ja Baltensberger sie haben Recht, Alkohlismus hat auch nichts mit Alkohol zutun.