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Legende: Audio Die Schweiz schwingt oben aus bei der nachhaltigen Stromproduktion abspielen. Laufzeit 01:49 Minuten.
01:49 min, aus SRF 4 News aktuell vom 25.03.2019.
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Platz 2 in WEF-Rangliste Schweiz ist Vorreiterin bei nachhaltiger Energieproduktion

Nur Schweden schneidet besser ab. Die Hauptherausforderung: die Kosten für nachhaltigen Strom erträglich zu halten.

Wie sind die einzelnen Länder bei der Energieproduktion für die Zukunft aufgestellt? Diese Frage versucht das World Economic Forum (WEF) mit seinem jährlichen Energiewende-Index , Link öffnet in einem neuen Fensterzu beantworten. Das WEF untersucht dabei, wie Elektrizität verfügbar ist, zu welchem Preis und wie nachhaltig die Produktion ist.

WEF-Energiewendeindex 2019

1. Schweden
2. Schweiz
3. Norwegen
11. Uruguay
82. China

Die Schweiz hat im Vergleich zum Vorjahr einen Platz gut gemacht und nimmt in der WEF-Rangliste eine Spitzenposition ein – nur Schweden schneidet noch besser ab. Bei den Top 10 handelt es sich ausschliesslich um westeuropäische Länder. Laut den Autoren der Studie ist die Herausforderung dieser Staaten, die Kosten einer nachhaltigen Stromproduktion tragbar zu halten.

Lateinamerika schneidet gut ab, Asien nicht

Bestes nichteuropäisches Land in der Rangliste ist Uruguay. Die lateinamerikanischen Staaten sind laut Bericht generell gut aufgestellt, da sie stark auf Wasserkraft setzen. Eine Herausforderung stellten für diese Region aber Wetter- und Klimaveränderungen dar.

Besonders gross sind die Herausforderungen für China und andere asiatische Staaten: Diese müssten weiterhin eine steigende Nachfrage nach Strom decken und gleichzeitig die Abhängigkeit von Kohle reduzieren. China allein sei für die Hälfte des weltweiten Kohleverbrauchs verantwortlich.

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24 Kommentare

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  • Kommentar von N. Schmid (Schmid)
    Unsere Wasserkraftwerke können doppelt so viel Strom produzieren wie im Schnitt verbraucht wird (BFE) und deren Speicher reichen wochenlang. Es gibt keine Dunkelflauten die nur schon eine Woche andauern - allerdings ist 50% der Schweizer Atomkapazität monatelang ungeplant ausgefallen. Dänemark hat einen höheren Windstrom- als die Schweiz jemals Atomstromanteil hatte. Dänemark hat im Gegensatz zur Schweiz kein einziges Speicherkraftwerk und trotzdem eines der stabilsten Netze der Welt.
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  • Kommentar von Robert Frei (RFrei)
    Interessant zu bemerken, dass Nr. 1 in der Liste, Schweden seine Elektrizität zu ca. 50% aus Kernkraftwerken bezieht, den Rest zum Grossteil aus Wasserkraftwerken. Und die Schweiz als Nr. 2 der Liste hatte 2017 einen Anteil von 33% Kernkraft und 60% Wasserkraft.
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    1. Antwort von Marcel Chauvet (xyzz)
      Länder, die ihre Elektrizität zu einem größeren Teil aus vorsintflutlichen und an Landesgrenzen aufgestellten Atomreaktoren beziehen, müssten abgewertet werden. Dieses Ranking hier ist ein makaberer Witz.
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  • Kommentar von Urs Imboden (Uimboden)
    Es wäre sinnvoll, wenn die Schweiz nicht aus der Atomenergie aussteigen würde, sondern neue Kraftwerke bauen würde. Damit könnte die Nachteile von Wind/Solar/PV gelöst werden wie Flatterstrom, "Umweltverschandelung", Speicherung/Batterien. Das Klima könnte geschont werden, da CO2 frei (ausser Förderung Uran/Bau KKW). Zudem kann auf Import von ausländischem Strom verzichtet werden. Die Endlagerung ist technisch gelöst (sofern wissenschaftliche Ergebnisse nicht ideologisch abgestritten werden).
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