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International Polizei schickt rechte Asylgegner in Heidenau nach Hause

Nach ausländerfeindlichen Protesten im sächsischen Heidenau ist in der Nacht zum Samstag wieder Ruhe eingekehrt.

Vor einer Woche flogen Steine und Böller auf Polizisten, die die Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Heidenau bewachten. Nun haben die knapp 600 Flüchtlinge und zahlreiche Helfer gemeinsam gefeiert. Das Willkommensfest des Bündnisses «Dresden Nazifrei» wurde von zahlreichen Polizisten gesichert.

Nicht mal zwei Stunden vorher hatte Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) grünes Licht für das Fest gegeben. Es wurde vom Versammlungsverbot, das in Heidenau bis Montagmorgen gilt, ausgeklammert.

Rechtsextreme eingekesselt

Trotz des Verbots versammelten sich rund 180 Rechtsextreme vor der Flüchtlingsunterkunft an einem Supermarkt. Die Polizei umstellte sie mit gut einem Dutzend ihrer Wagen. Einer nach dem anderen musste heraustreten und seine Personalien angeben. Zudem wurden sie fotografiert. Widerstand gab es nach Beobachtung von Reportern nicht. Ein Sprecher der Polizei erklärte: «Es gab keine Straftaten.»

Am vergangenen Wochenende war es in der Kleinstadt südlich von Dresden zu schweren Krawallen von Rechtsextremisten gekommen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Maurer  (MassderDinge)
    Wie krank ist das den? Ein Fest, dass man 3/4 der eigenen Bevölkerung verarscht und enteignet. Geschützt, wieder durch unsere Polizei! 600 Leute!, die sich jetzt noch im Rechts sehen, fordern, verlangen, nichts zu verlieren haben und weiter wachsen, wenn das mal ohne Krieg geht! Wie kann man so fahrlässig handeln und diesen Zustand überhaupt jemals zulassen können! Alle verantwortlichen gehören meiner Meinung nach verhaftet und zusammen mit den Immigranten ausgeschafft!
    1. Antwort von Ursula Schüpbach  (Artio)
      Was geht so ein Fest in Deutschland eigentlich Schweizer an? Muss man sich überall einmischen oder was? Kopfschüttel... Sonst macht man so gerne auf totale Unabhängigkeit, aber dann enerviert man sich über so ein Fest in einem anderen Land.
    2. Antwort von Simon Suter  (Simi)
      Genau, Herr Maurer, friedliche Helfer gehören ausgeschafft. Wo kommen wir denn hin, wenn die Polizei friedliche Helfer schützt, und gegen krawallmachende Brandstifter vorgeht! Ich rate ihnen: machen sie mal ihre Augen auf!
    3. Antwort von Hektor Meyer  (aviator)
      Lieber Herr Maurer, was schreiben Sie den da? "3/4 der eigenen Bevölkerung verarscht und enteignet"? Von was reden Sie eigentlich? Und dieses ewige Gelabere betreffend Ausschaffung. Wie stellen Sie sich das eigentlich technisch vor? Meinen Sie über die Grenze schupsen ins Nachbarland? Wie unsere Bundespräsidentin sehr richtig gesagt hat, hat jeder Mensch das Recht anständig behandelt zu werden. Sie, ich und die Asylanten. Dafür setzte ich mich als freisinniger Gutmensch vehement ein.