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Proteste im Iran Trump droht erneut wegen Vorgehen gegen Protestierende

  • US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit Intervention, sollten die Demonstrierenden angegangen werden.
  • Die vor allem von einer Wirtschaftskrise und sehr hoher Inflation ausgelösten landesweiten Proteste im Iran dauern inzwischen seit gut einer Woche an.
  • Dabei sollen gemäss einer Menschenrechtsorganisation bislang mindestens 19 Demonstranten getötet worden sein.

Angesichts von Berichten über Todesopfer bei den jüngsten regierungskritischen Protesten im Iran hat US‐Präsident Donald Trump der Führung in Teheran erneut mit einem Eingreifen gedroht. Die USA beobachteten die Proteste sehr genau, sagte Trump während eines Flugs nach Washington vor Journalisten.

Wenn sie damit anfangen, Leute zu töten, wie sie es in der Vergangenheit auch getan haben, dann werden sie, denke ich, von den Vereinigten Staaten sehr hart getroffen werden.
Autor: Donald Trump Präsident USA

«Wenn sie damit anfangen, Leute zu töten, wie sie es in der Vergangenheit auch getan haben, dann werden sie, denke ich, von den Vereinigten Staaten sehr hart getroffen werden», sagte Trump. «Wir beobachten das sehr genau.» Unklar blieb, welche Schritte die USA möglicherweise erwägen.

Die vor allem von einer Wirtschaftskrise und sehr hoher Inflation ausgelösten landesweiten Proteste im Iran dauern inzwischen seit gut einer Woche an. Dabei sollen laut einer Menschenrechtsorganisation bislang mindestens 19 Demonstranten getötet worden sein. Hunderte weitere seien verletzt und festgenommen worden, teilte Iran Human Rights mit Sitz in Oslo mit. Zudem sollen die Behörden zumindest in einigen Gebieten schwere Waffen eingesetzt haben, um Proteste niederzuschlagen.

Ein Demonstrationszug überquert eine Brücke mitten in Teheran (29.12.2025)
Legende: Ein Demonstrationszug überquert eine Brücke mitten in Teheran (29.12.2025) Keystone/AP Fars News Agency

Die iranische Regierung macht weiterhin keine Angaben zu den Unruhen und Opfern. Daher stützen sich aktuelle Angaben vor allem auf Berichte in sozialen Medien und von Aktivisten im Ausland. Diese Berichte können nicht unabhängig verifiziert werden.

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Tagesschau, 31.12.2025, 19:30 Uhr ; 

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