Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

International Putin will Verhältnis zu USA verbessern

Der russischen Präsidenten Putin sagt, die Beziehung zu den USA seien ihm wichtiger als der Ex-Geheimdienstmitarbeiter Snowden. Trotz dieser verbalen Avancen bleiben entsprechende Taten aus. Eine Auslieferung Snowdens lehnt der Kreml weiterhin ab.

Die Affäre um den Ex-US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden hatte die bereits angespannte Beziehung zwischen Moskau und Washington noch verschlechtert. Nun streckt Russlands Präsident Putin die Hand Richtung Barack Obama aus.

«Bilaterale Beziehungen sind meiner Meinung nach viel wichtiger als ein Streit über Aktivitäten von Geheimdiensten», meinte Putin auf die Frage ob die Whistleblower-Affäre einen Schatten auf den bevorstehenden USA-Russland-Gipfel werfe. Dieser findet im September in Moskau statt.

Asylantrag von Hand geschrieben.
Legende: Das Deckblatt von Snowdens Asylantrag. Offenbar hat er den Antrag von Hand geschrieben. Keystone

Der russische Präsident machte keine Aussagen dazu, ob der Kreml Snowden vorübergehend Asyl gewähren wird. Snowden hatte einen Antrag um befristetes Asyl in Russland gestellt.

Keine Auslieferung an USA

Putin betonte erneut, Snowden müsse darauf verzichten, den US-Interessen zu schaden. Der russische Präsident hatte dies bereits zuvor als eine Bedingung für eine allfällige Aufnahme Snowdens genannt. Die von den USA geforderte Auslieferung hatte Putin abgelehnt.

Ungewisse Flucht nach Lateinamerika

Video
Snowden stellt Asylantrag in Russland
Aus Tagesschau vom 16.07.2013.
abspielen

Der Ex-Geheimdienst-Mitarbeiter Edward Snowden hält sich seit etwa drei Wochen im Transit-Bereich des Moskauer Flughafens Scheremetjewo auf.

Snowden hat in etwa 20 Länder Asylgesuche gestellt. Ecuador, Bolivien und Nicaragua wären bereit Snowden aufzunehmen. Unklar ist, wie er nach Lateinamerika gelangen soll, ohne von den US-Behörden gefasst zu werden.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Ch. Gerber , Basel
    Ich schreibe gleich ein e-mail für ein Asyl in Russland, ich und meine Familie fühlen uns von unserem Land (Bundesrat) Veraten.
    1. Antwort von Walter Kathriner , Sarnen
      @ Ch. Gerber, ich kann ihnen nachfühlen, Sie schämen sich sogar ihren Vornamen auszuschreiben und der Ueli will noch schauen was er von anderen lernen kann, das ist ja nicht mehr zum aushalten.
  • Kommentar von Walter Schwarb , Ueken
    Na, dann bricht ja der Weltfrieden aus, wenn die beiden sich vertragen werden :-)