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Pyrenäen Frankreich warnt Wanderer vor Trinkwasser aus Gebirgsbächen

  • Die Behörden in Frankreich warnen Wanderinnen und Wanderer davor, Wasser aus Gebirgsflüssen zu trinken.
  • Dies nachdem etliche erkrankte Touristen per Helikopter in Kliniken gebracht werden mussten.

In den Pyrenäen seien zwei Gruppen mit insgesamt neun Wanderern, die Wasser aus Bächen und Seen getrunken hatten, mit massivem Brechdurchfall in die Klinik nach Tarbes geflogen worden, berichtete die Zeitung «Sud-Ouest». Tags zuvor seien zwei weitere Wanderer betroffen gewesen. Der Leiter der örtlichen Bergrettung, Sébastien Abbadie, sagte dem Sender Ici: «Wir haben jeden Tag Einsätze.» 2025 habe es über 50 Notfälle nach dem Trinken von Gebirgswasser gegeben.

Person in Wanderstiefeln überquert einen kleinen Bach in bergiger Landschaft.
Legende: Laut Sébastien Abba sollte man es vermeiden, unterwegs natürliches Wasser zu trinken, um versteckten Risiken auszuweichen. APA/BARBARA GINDL

Gründe könnten Fäkalien von Tieren und menschliche Abfälle sein, die in den Gewässern landeten. Stattdessen sollten Wanderinnen und Wanderer auf sichere Wasserquellen wie Leitungswasser oder Wasser aus Flaschen zurückgreifen.

Warnung vor Filterflaschen

Immer beliebter würden laut den Rettungskräften Filterflaschen. Doch diese würden nicht ausreichen, um Wasser aus Gebirgsbächen oder -flüssen zu reinigen. Filterflaschen sollten nur im Notfall verwendet werden, hiess es.

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