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Grossbritannien feiert den «D-Day»
Aus Tagesschau vom 05.06.2019.
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Queen gedenkt des D-Day «Als die Hoffnung der Welt an unserem Erfolg hing»

  • In der südenglischen Hafenstadt Portsmouth gedenken über ein Dutzend Staats- und Regierungschefs der Landung der Alliierten in der Normandie im Zweiten Weltkrieg vor 75. Jahren.
  • Queen Elizabeth II. hat sich dabei in einer Ansprache bei den rund 300 teilnehmenden D-Day-Veteranen für deren Entschlossenheit bedankt.
  • Anwesend sind internationale Spitzenpolitiker wie US-Präsident Donald Trump, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron oder die britische Noch-Premierministerin Theresa May.
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«Als die Hoffnung der Welt an unserem Erfolg hing» (engl.)
Aus News-Clip vom 05.06.2019.
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«Als ich an der Gedenkfeier zum 60. Jahrestag der Landung des D-Days teilnahm, dachten einige, es könnte das letzte derartige Ereignis sein», sagte die Queen. Aber die Kriegsgeneration, ihre Generation, sei widerstandsfähig.

Ihr Vater, König George VI., habe damals einen neuen Geist und eine unbezwingbare Entschlossenheit gefordert. «Genau das haben viele mutige Männer in die Schlacht mitgebracht, da die Hoffnung der Welt von ihrem Erfolg abhing.» Viele junge Leute seien aber nie von dort zurückgekehrt.

Angela Merkel: «Geschenk der Geschichte»

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Angela Merkel: «Geschenk der Geschichte»

Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm an den Gedenkfeierlichkeiten zum Jahrestag des D-Day teil. Am Rande der Veranstaltung bezeichnete sie das gemeinsame heutige Eintreten der westlichen Siegermächte des Zweiten Weltkriegs und Deutschlands für Frieden und Freiheit als «Geschenk der Geschichte, das es zu schützen und zu pflegen gilt».

Die Landung der Alliierten in der Normandie habe Deutschland letztendlich die Befreiung vom Nationalsozialismus gebracht und die Grundlage für die Nachkriegsordnung gelegt.

Veteranen setzen in die Normandie über

Die britische Regierung in London hatte für die Feierlichkeiten das «grösste britische Militärspektakel der jüngeren Geschichte» angekündigt. Beteiligt sind zahlreiche Soldaten, Kriegsschiffe und Militärflugzeuge. Mehr als ein Dutzend Staatsoberhäupter sind nach Südengland gereist.

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Gewaltiger Aufwand für die Gedenkfeiern in Portsmouth
Aus Tagesschau vom 05.06.2019.
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Zum Abschluss fliegen mehrere historische und moderne Militärflugzeuge über das Hafenareal in Portsmouth. Rund 300 Veteranen sollen anschliessend auf dem Seeweg in die Normandie gebracht werden – in Erinnerung an die gefährliche Reise, die die vielen Soldaten im Juni 1944 über den Ärmelkanal antraten.

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Die gigantische Operation am 6. Juni 1944
Aus Tagesschau vom 05.06.2019.
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Befreiung – und unermessliches Leid

Am 6. Juni 1944 waren alliierte Truppen im Zweiten Weltkrieg in Frankreich gelandet, das von der deutschen Wehrmacht besetzt war. Von Portsmouth aus hatte sich ein Grossteil der Streitkräfte auf den Weg über den Ärmelkanal Richtung Normandie gemacht. Die grösste Landungsoperation der Militärgeschichte hatte entscheidende Bedeutung für den weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges.

Der sogenannte D-Day markiert den Auftakt der Befreiung Europas vom nationalsozialistischen Deutschland von Westen her und den Beginn des Siegeszugs einer demokratischen Bewegung in aller Welt. Er steht aber auch für ein unmenschliches Blutvergiessen, Zehntausende Tote und Verwundete.

Gedenkveranstaltung am Donnerstag

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Am eigentlichen Jahrestag des D-Days, am Donnerstag (6. Juni), ist an der französischen Küste eine grosse Gedenkveranstaltung geplant. Auch daran nimmt US-Präsident Donald Trump teil. Zwischendurch übernachtet er in Irland und trifft sich dort auch mit Premierminister Leo Varadkar.

Karte mit den Landungsabschnitten der Alliierten in der Normandie
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19 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump  (Juha Stump)
    Ausgerechnet jemand von den immer stark überschätzten Windsors hält eine solche Rede! Zur Erinnerung: Nach der Aussage der meisten heutigen Militärhistoriker war der Zweite Weltkrieg letztlich die Fortsetzung des Ersten - und dieser wurde unter anderem auch im Namen von Elisabeths Grossvater George V. geführt, der u.a. trotz dieser Katastrophe auch nachher den Ehrentitel "Kaiser von Indien" weiter tragen durfte. Noch peinlicher ist der Medaillensalat von Charles an vorderster Front. Armes GB!
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  • Kommentar von S. Borel  (Vidocq)
    Herr Ducrey, ganz ehrlich. Dass Sie hier alle Deutschen, die z.B. die Willkommenskultur der Kanzlerin gut gefunden haben mit den Deutschen, die Hitler nachgelaufen sind, vergleichen, ist beschämend.
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    1. Antwort von Hanspeter Müller  (HPMüller)
      Klassischer Versuch der Verharmlosung der Untaten der Nazi. Man vergleicht irgendwelche Ereignisse mit den geplanten Aktionen im 3. Reich und idealer Weise dreht man auch noch gerade die Rollen um, die wahren Täter waren die Opfer. Und wenn die Behauptung sachlich widerlegt wird, beharrt man auf der Meinungsfreiheit.
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  • Kommentar von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
    Es würde uns gut anstehen, einfach einmal still innezuhalten und DANKE zu sagen! DANKE an all jene, die mit ihrer Entschlossenheit und Beharrlichkeit die Freiheit und Demokratie gerettet haben und auch DANKE an all jene, die in diesem Kampf mit ihrem Blut bezahlt haben.
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