Zum Inhalt springen

International Reaktionen auf den Absturz: Schmerz, Trauer, Fassungslosigkeit

Airline-Chefs, Politiker und Kirchenvertreter äussern sich mit grosser Betroffenheit über den Absturz des Flugzeugs.

Legende: Video Staatspräsident François Hollande: «Es ist eine Tragödie.» (frz.) abspielen. Laufzeit 0:19 Minuten.
Aus News-Clip vom 24.03.2015.

Als einer der ersten reagierte Frankreichs Staatspräsident François Hollande. Er versicherte der deutschen Kanzlerin Angela Merkel seine Anteilnahme. Zudem will er helfen, die Ursache der Katastrophe zu ergründen und die Kräfte am Absturzort wie auch an den Flughäfen zu unterstützen.

Gauck bricht Reise ab

Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck brach seine Südamerika-Reise ab: «Mit grösster Bestürzung habe ich von dem schweren Flugzeugunglück erfahren. Meine Gedanken sind bei den Familienangehörigen und Freunden der vielen Opfer. Das Leiden ihrer Familien ist jetzt unermesslich.»

Legende: Video Merkel: «Das Leid der Familien ist jetzt unermesslich» abspielen. Laufzeit 2:20 Minuten.
Aus News-Clip vom 24.03.2015.

Merkel selber sagte vorerst alle Termine ab. «Meine Gedanken, meine Anteilnahme, auch die der ganzen Bundesregierung sind jetzt bei den Menschen, die so jäh ihr Leben verloren haben, unter ihnen viele Landsleute. Das Leiden ihrer Familien ist jetzt unermesslich», sagte sie.

«Fürchterliche Katastrophe»

Spaniens König Felipe VI. brach seinen auf drei Tage angesetzten Staatsbesuch in Frankreich ab. Der König sprach in einer Erklärung von einer «fürchterlichen Katastrophe».

US-Präsident Barack Obama sprach von einer furchtbaren Tragödie. Er bot der deutschen Regierung in einem Telefonat seine Hilfe an. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz sprach den Angehörigen der Absturzopfer sein Mitgefühl aus. Auch das europäische Parlament sei tief betroffen vom Unglück, es werde bei seiner morgigen Sitzung eine Schweigeminute im Gedenken an die Opfer abhalten.

Germanwings und Lufthansa

Auch die Verantwortlichen von Lufthansa und Germangwings zeigten sich betroffen. Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr: «Wir sind in Gedanken bei denen, die heute Menschen, die sie lieben, verloren haben.» Und Germanwings-Geschäftsführer Oliver Wagner sagte: «Germanwings wird alle Kräfte aufbieten, um allen Betroffenen schnell und unbürokratisch zu helfen und ihnen ihr schweres Schicksal zu erleichtern, so gut es irgend geht. Das Geschehene tut uns unendlich leid.»

Legende: Video Die Reaktion der Verantwortlichen der beiden Airlines abspielen. Laufzeit 1:05 Minuten.
Aus News-Clip vom 24.03.2015.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Christa wüstner, Reinach
    Aber jetzt drängt sich Frau Merkel doch nicht in den Vordergrund. Als Kanzlerin ist das Ihre Aufgabe. Und ich glaube ihr ihre Anteilnahme und ihre Worte. Hier in diesem Moment hat Politik für mich pers.. nichts zu suchen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Ist es eben nicht! Auch nicht heute an den Absturzort zu reisen. Es ist eine traurige Tatsache & Tragödie für die Angehörigen & die Airline, nicht für die Politik. Insofern gehe ich mit Ihnen einig, dass hier die Politik nichts zu suchen hat. "Die deutsche/französische Regierung sprechen den Angehörigen ihr tiefstes Beileid aus", vorgetragen von Regierungssprechern, hätte vollkommen ausgereicht.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Christa Wüstner, Reinach
      Ich würde es eher unangemessen finden, wenn Frau Merkel sich nur durch einen Regierungssprecher vertreten liesse. Und dazu kommt, dass ich die menschliche Seite dieser Frau sehr schätze, dass schliesst aber nicht aus, dass ich an Ihrer Politik keine Kritik äussere....Ihnen noch einen schönen Tag Herr Waeden
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Mein tiefstes Mitgefühl geht an die Angehörigen, Freunde & Bekannten der Opfer. Besonders tragisch für Eltern & Angehörige der Kinder. Beschämend die Medien, welche in Dauer-Schlaufen immer wieder im Minutentakt wissen wollten, weshalb & wieso die Maschine abgestürzt ist, es schon erste Spekulationen gibt. Ekelhaft Politiker wie Hollande & Merkel, welche sich so in den Vordergrund drängen, obwohl gerade auch sie beide mitverantwortlich am Tode & Unglück vieler unschuldiger Menschen sind.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Christoph Schmid, D88079 Kressbronn Deutschland
      Sehr geehrte Frau- oder sehr geehrter Herr Waeden, ekelhaft ist nur, wie Sie sogar dieses Unglück für Ihre nationalistische Gehässigkeit missbrauchen. Es ist völlig überflüssig, daß Sie auch zu dieser Katastrophe Ihren schmutzig braunen Senf dazugeben. Christoph Schmid
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Noah Gourmont, Lörrach
      Was ist eigentlich Ihr Problem? Es ist die Aufgabe von von Politikern bzw. Regierungschefs sich so zu verhalten, wie sie es getan haben. Können Sie nicht einmal vor so einem schrecklichen Hintergrund die Polemik vergessen und einfach nur an alle Beteiligten denken.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Werte Herren Schmid & Gourmont, mein Mitgefühl gilt in erster Linie den Angehörigen. Nachvollziehbar, wie schrecklich es für sie sein muss. Probleme habe ich generell mit der heutigen Mentalität viele Politiker, passiert ein Unglück wo eigene Landsleute davon betroffen sind, sie ein Trara drum machen. Denke, die Angehörigen interessiert jetzt auch nicht, wie tragisch Politiker das Unglück finden. Ihr seid sicher Verfechter der Meinungsfreiheit? Also meine respektieren, ohne zu beleidigen. Danke
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Johannes Müller, Zug
      @E. Waeden ich empfinde Ihre Zeilen total beleidigend. Dass Sie Frau Merkel und Herrn Hollande in diesem schlimmen Zusammenhang in solch diffamierender Art und Weise beschimpfen spottet jeder Beschreibung. Beide möchten ihr Mitgefühl ausdrücken welches vielen Menschen durch diesen tragischen Unfall geschehen ist. Ein Unglück dieser Art zu nutzen um Ihren Hass auf diese Politiker kund zu tun finde ich ekelhaft !
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    5. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Werter Herr Müller, Sie haben eine Meinung dazu, ich habe die meinige. Beleidigend müssen Sie deshalb nicht werden. Und sehe darin keine Art der Diffamierung, wenn ich dran erinnere, dass zur Zeit viele Politiker am Tode von viel mehr Menschen verantwortlich sind, es deshalb als sehr scheinheilig empfinde, wenn sie hier ihr Bedauern aussprechen. Menschenleben sind Menschenleben, ob sie durch Krieg oder durch Unfälle sterben. Menschenleben sollte man nicht mit zweierlei Massstäben messen. Punkt.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    6. Antwort von Johannes Müller, Zug
      @E.Waeden, Sie erwarten von Teilnehmern im Forum dass man Sie nicht beleidigt. Verhalten Sie sich bitte bei Ihren Äusserungen genauso. Politische Gesinnungen stehen hier nicht zur Debatte. Frau Merkel und andere gehen als gewählte Politiker in Vertretung Ihres Landes dort hin um Ihr Mitgefühl und Unterstützung auszudrücken. Wenn Sie so etwas als ekelhaft bezeichnen finde ich das mehr als beleidigend.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    7. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      @J. M: Die Kanzlerin die erste ist, welche als höchstes Regierungsmitglied in D. das macht. Bei der Ministerin aus NRW, macht es Sinn, weil viele der Opfer von dort stammen. Wenn eine riesige Show extra für M & H vor Ort inszeniert werden muss, Helfer stramm in Reih & Glied stehen müssen, damit ihnen M & H unter grosser Medienpräsenz die Hände schütteln können, sie extra über die Absturzstelle geflogen werden, damit sie sich ein Bild machen können, ist das Katastrophen-Tourismus der Politiker.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen